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Der 11. März 2011 veränderte von vielen Menschen in Japan das Leben. Um 14.46 Uhr Ortszeit bebte die Erde in den Tiefen des Pazifik. Ein Tsunami entstand und überflutete 470 Quadratkilometer von Japan. Die riesige Welle traf auf das Atomkraftwerk Fukushima und verursachte eine dreifache Kernschmelze. Bei der Katastrophe starben 15.893 Menschen und über 6000 wurden verletzt.

Mysteriöse Sichtungen in der Stadt Ishinomaki

Seit diesem Tag berichten verschiedene Taxifahrer von mysteriösen Fahrgästen. Besonders betroffen von diesen Vorkommnissen ist die Stadt Ishinomaki. Hier starben knapp 6000 Menschen. Immer wieder steigen Fahrgäste in Taxis ein, die während der Fahrt spurlos verschwinden. Ein Taxifahrer berichtete von einer jungen Frau, die er als Fahrgast mitnahm.

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Kurz bevor sie verschwand, fragte sie, ob sie tot sei. Andere Taxifahrer berichteten, dass sie zu Adressen geschickt werden, die es heute gar nicht mehr gibt. Jedes Mal, wenn sich die Taxifahrer zum Fahrgast umdrehen, sind diese jedoch verschwunden.

Da die Japaner äußerst gläubig sind, werden diese Berichte auch sehr ernst genommen. Die Forscherin Yuki Kudo hat sich daher die Berichte der Taxifahrer genauer angeschaut. Sie ist ebenfalls Lektorin in Soziologie an der Universität von Tohako Gakuin. Für eine Studie sprach sie mit 100 Taxifahrern. Nur sieben von ihnen berichteten von Erlebnissen mit Geistern als Fahrgästen.

Die alte Dame vom Flüchtlingsheim

Verschiedene Einheimische berichten von einer älteren Dame, die seit dem Tsunami immer wieder in einem Flüchtlingsheim auftaucht und in Ruhe ihren Tee trinkt.

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Nachdem sie dies getan hat, löst sich die alte Dame in Luft auf und hinterlässt nur eine Pfütze Meerwasser auf dem Boden. Niemand der anderen Anwesenden traut sich, ihr zu sagen, dass sie eigentlich schon verstorben ist.

Tsunami-Opfer werden zu Gaki

Seit der Katastrophe im März 2011 berichten immer mehr Menschen in Japan von Geistererscheinungen. Hilfesuchend wenden sie sich an Mönche und Priester, die dann eine Geisteraustreibung vornehmen. Im japanischen Buddhismus werden diese Geister Gaki genannt, die auch als „menschenfressend“ gelten. Zu einem Gaki werden Menschen, die gewaltsam, in Wut, oder vor Angst sterben. Sie sind hungrige Geister, die zwischen den Welten wandeln und nur Unfug im Sinn haben.

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Mönche und Priester verwenden daher spezielle Rituale, um die Geister zu beschwichtigen.