Eigentlich sollte man denken, dass in Deutschland Hilfe für Bedürftige, gerade in der jetzigen Zeit willkommen ist. Allerdings musste eine Düsseldorfer Firma "Gerken Raumsysteme" eine ganz andere Erfahrung machen.

Die Firma bot verschiedenen Städten in Deutschland, dazu gehörten: Düsseldorf, Neuss, Dormagen und Grevenbroich, eine Spende in Form von Schlafcontainern an. Ausschlaggebend war das Schicksal der Obdachlosen Elvira "Elli" Nagel, die im Januar in Düsseldorf den Kältetod starb. "Damit so etwas nicht noch mal passiert, wollten wir mehreren Städten im Umkreis unsere Schlafcontainer für die Obdachlosenhilfe zur Verfügung stellen", schildert der Projektleiter der Firma Gerken.

Das Unternehmen bot an, die mit Heizungen versehenen Container zu ihrem Bestimmungsort zu transportieren, sie dort per Kran aufzubauen und komplett mit Tisch, Stühlen und Betten für jeweils zwei Personen einzurichten. Für Strom- und Wasseranschlüsse sollte vor Ort gesorgt werden, ebenso für einen Hausmeister, der morgens mal nach dem Rechten sehen sollte.

Alle Städte lehnten die Kälte-Spende für Obdachlose ab. Ihnen sei der Aufwand zu groß um diese gute Idee umzusetzen. Josy Houben-Arndt, Mitgründerin der ehrenamtlichen Hilfsinitiative in Grevenbroich, die regelmäßig bis zu 40 Obdachlose betreut, ist ebenso wie Frank Scheub der Firma Gerken geschockt über die Reaktion der Städte. (Quelle: Artikel von Wiljo Piel bei RP-online vom 22.12.17)

In der letzten Zeit häufen sich die Meldungen über abgelehnte Hilfe von verschiedenen Seiten.

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In einigen Städten werden bevorzugt Asylanten in den Notunterkünften und Kälteschutzschlafstellen aufgenommen, da die Betreiber mehr Geld pro Kopf erhalten, die Stadt Berlin hat ein erhebliches Problem somit Räume für Obdachlose zu finden, denn die Stadt zahlt an die Betreiber nur 15 Euro für Obdachlose, jedoch 50 Euro für Flüchtlinge.(Quelle: berlinjournal.biz / Max Wolf ). Ebenso haben einige Städte die Gebühren die sie von den Obdachlosen pro Nacht verlangen erheblich erhöht. Wobei Asylanten kostenlos übernachten dürfen, denn für sie kommt der Steuerzahler auf, lediglich von denen, die über ein festes Einkommen verfügen, verlangen die Aufnahmeeinrichtungen Miete und Versorgungsgeld.

Die Tafeln beklagen sich immer wieder über die Probleme in der jüngsten Zeit. Das Angebot an Nahrungsmitteln ist in vielen Gebieten stark zurück gegangen, jedoch steigt die Zahl der Hilfesuchenden täglich weiter an.

Viele Rentner sind auf die Lebensmittel der Tafeln angewiesen, hinzu kommen die Flüchtlinge die nicht mehr über die Aufnahmestelle versorgt werden sondern sich selber versorgen müssen.

Es müssen dringend Lösungen gefunden werden. Der derzeitige Kurs, den die Politiker vorgeben, spaltet die Gesellschaft immer nur weiter. Hier wird die Bevölkerung künstlich gegen die Asylsuchenden aufgestachelt. Im Wohlstandsland Deutschland gibt es sehr viele Hilfebedürftige, die nicht ein Leben lang vom Amt gelebt haben, sondern, im Gegenteil, jahrelang in dieses System eingezahlt haben und jetzt von den Volksvertretern nicht nur im Stich gelassen sondern geradezu ignoriert werden. Es gibt zu wenig bezahlbaren Wohnraum, auch deshalb sind viele in die Obdachlosigkeit gerutscht.

Von unserer Regierung keine Hilfe in Aussicht.