Datenschutz ist und bleibt ein viel diskutiertes Thema in der Gesellschaft

Immer wenn Sie sich in einem sozialen Netzwerk anmelden, taucht eine Meldung auf, die Sie auffordert die Datenschutzrichtlinien ( #privacypolicy ) zu unterzeichnen. Wie oft haben Sie sich diese Richtlinien wirklich durchgelesen? Nicht häufig, richtig? Mit einem einfachen Klick geben wir freiwillig unsere Daten preis. Ein Szenario, dass vor wenigen Jahren noch absolute Empörung hervor rief. Verschiedene Autoren haben sich dazu eine Art „worst case scenario“ ausgedacht.

Am bekanntesten ist wohl George Orwells Roman „1984“. Aber auch Dave Eggers mit „Der Circle“ sorgte vor drei Jahren für Aufruhr. Im vergangenen Jahr erschien sogar die Verfilmung seines Buches.

Auch wenn die beiden Bücher die gleiche Problematik behandeln, unterscheiden sie sich in der Darstellung. Während Orwell eine bereits vorhandene, vollkommene Kontrolle darstellt, beschreibt Eggers die im Prozess stehende Übernahme durch eine Firma, die mit den Medien in unserer Gesellschaft vergleichbar ist.

Das Bundesdatenschutzgesetz ist immer in Arbeit

Das Gesetz, das Datenschutzrichtlinien für ganz Deutschland festlegt, trat zuerst 1978 in Kraft. Seit dem gab es, wie bei jedem Gesetz, einige Abänderungen. Die aktuelle Fassung trat 2017 in Kraft, ab dem 25. Mai diesen Jahres wird eine weitere Neufassung in Kraft treten. Die Grundintention bleibt jedoch die Gleiche. Im ersten Absatz des Gesetzes ist sein Zweck festgelegt: § 1 Absatz 1 BDSG lautet: Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

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(Quelle: wiki.org/bdsg)

Die Linkspartei setzt sich stark mit dem Thema Datenschutz auseinander. Sie fordern unter anderem Dartenportabilität, sprich die Mitnahme von Daten bei einem Anbieterwechsel und richtet sich gegen die kapitalistische Inwertsetzung persönlicher Daten durch sammeln und auswerten. (Quelle: die-linke.de)

Wie können wir als Privatpersonen unsere Daten schützen?

Vor Allem ist es wichtig sich mit den Datenschutzrichtlinien auseinanderzusetzen. So weiß man immer womit man zu rechnen hat und kann sich daran anpassen oder sich auf mögliche Konsequenzen einstellen. Wichtiger ist jedoch abzuwägen, welche Daten man an welcher Stelle preisgeben möchte und in jedem Fall mit den Konsequenzen zu leben. Ganz entziehen kann man sich der digitalen Allwissenheit vermutlich letztlich nicht. Höchstens durch völlige soziale Segregation. BIG BROTHER IS WATCHING YOU.

https://de.blastingnews.com/politik/2017/12/videouberwachung-an-deutschen-schulen-002203309.html

https://de.blastingnews.com/wirtschaft/2017/03/gmx-wird-20-vorsicht-zum-geburtstag-gibt-man-daten-weiter-001543937.html