Bald ist es wieder soweit und das Dschungelcamp 2018 geht mit mehr oder weniger bekannten Teilnehmern in die nächste Runde. Millionen von Zuschern warten gespannt darauf, dass die Kontrahenten endlich ins australische Camp einziehen. Eingefleischte Fans zählen bereits die Tage und können es kaum erwarten, die vermeintlichen B oder gar C Promis dabei zu beobachten, wie sie für 14 Tage versuchen, ihr wahres Ich zu verstecken. Denn sind wir mal ehrlich. Der Dschungel ist nichts weiter als eine Inszenierungsplattform um abgestürzten Promis wieder auf die Beine zu helfen.

Und selbst das klappt nur in den aller seltensten Fällen.

Was macht das Dschungelcamp so besonders?

Was das Dschungelcamp so besonders macht, ist wirklich eine gute Frage.

Hier sind die Meinungen gespalten, denn die einen mögen es und die anderen hassen es. Dazwischen gibt es nichts. Aber was finden wir denn so toll daran, vermeintlich berühmten Leuten bei ihrem Alltag zuzusehen? Wobei Alltag eigentlich übertrieben ist. Viele Promis machen sich im Dschungel einfach nur ein laues Leben. Hängen in der Hängematte ab und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann wird halt eine Dschungelprüfung absolviert. Und auch bei den Prüfungen sind sich die Teilnehmer natürlich immer selbst am nächsten. Scheint die Prüfung zu schwer, wird sie nur halbherzig absolviert, vorschnell abgebrochen oder gar nicht erst angetreten. Ob die anderen im Camp etwas zu Essen bekommen oder weiter Reis und Bohnen essen müssen, interessiert die Prüfungsabsoventen in den meisten Fällen eher wenig.

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Bleibt nur zu hoffen, dass RTL eine gute Kanidatenmischung ausgewählt hat. Dann macht es wenigstens ein bisschen Spaß diesen beim Streiten und Lästern zuzuschauen.

Wäre ein Dschungelcamp im realen Leben denkbar?

Ein Dschungelcamp im realien Leben ist natürlich nicht eins zu eins übertragbar. Trotzdem lässt sich einiges ableiten. So werden doch auch im wahren Leben täglich viele Prüfungen absolviert. Nur gibt es hier keine Zuschauer. Und auch das tägliche Miteinander lässt sich spiegeln. Nimmt man nämlich keine Rücksicht auf andere, wird einem das oft selbst zum Verhängnis. Karma spielt hier eine große Rolle. Kurzum könnte man sagen, dass man gar nicht bis nach Australien reisen muss, um am Dschungelcamp teilzunehmen. Jeder hat sein ganz eigenes Camp zu Hause und vor der Haustür. Und sind wir mal ehrlich - es ist doch auch viel spannender das wahre Leben zu entdecken anstatt unbekannten und abgestürzten Promis dabei zuzusehen, wie sie sich selber inszenieren.