Die Gesetze sind dank Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verschäft worden. Maas hat das umstrittene sogenannte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verfasst. Hierdurch wurden soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter gezwungen härtere Regeln einzuführen, welche Beiträge oder Bilder akzeptabel sind und welche nicht.

Viele User fühlen sich in ihrer Meinungsfreiheit nun eingeschränkt.

Die Einschränkung kann man noch akzeptieren, allerdings scheint es ein ganz anderes Problem, besonders mit dem Löschzentrum bei Facebook zu geben.

Immer wieder beklagen sich User über unberechtigte Sperrungen von Beiträgen oder gar des Nutzeraccounts. Auffällig hierbei ist immer mehr, wenn nur ansatzweise gegen den Islam, Moslems oder Flüchtlinge gepostet wird, erfolgt sofort die Ermahnung und Sperrung des Beitrags, da offensichtlich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen wurde.

Wenn jedoch gegen Deutsche gehetzt - und sogar zu Vergewaltigung oder Tötung aufgerufen - wird, dann erfolgen immer solche Meldungen wie sie oben auf dem Foto zu sehen sind.

Wir haben geprüft, jedoch keinen Verstoß finden können.

Auch kann ich aus eigener Erfahrung berichten, es ist nicht leicht bei Hetze, der man als Gruppenmitglied einer Seite sehr schnell ausgeliefert ist, vom Support bei Facebook Hilfe zu bekommen. Es nützt mir nichts, wenn ich als Person die andere Person blockieren kann, diese jedoch auf der Seite weiter sein Unwesen treibt. Besonders beliebt ist das Vorgehen das Profil auseinander zu pflücken. Die Hetzer treten meistens als Gruppe auf, Hetzen und Lästern über die Arbeitgeber, betiteln einen als Nazi und "Braune Dreck.... ", hetzen über die Rechtschreibung und reagieren auch nicht auf freundliche Ansprache, auch nicht, wenn, wie bei einer unserer Seiten darauf hingewiesen wurde, dass dort mehrere Admins schreiben.

Top Videos des Tages

Keine Akzeptanz! Im Gegenteil, man wird namentlich als Schizo bezeichnet und solle einen Psychiater aufsuchen und die Hetze geht weiter. Melden der Beiträge brachte nur die oben gezeigte Reaktion vom Support bei Facebook.

Diese Ereignisse zeigen, das System ist noch nicht ausgereift und muss dringend nachgebessert werden. Als Ursache wird von einigen Usern ein sehr hoher Migrantenanteil bei den Sachbearbeitern im Löschzentrum bei Facebook vermutet, da die Posts in den Sprachen Arabisch, Türkisch, Kurdisch und Deutsch geprüft werden. 500 Mitarbeiter durchforsten das Netzwerk in Essen, um Einträge zu entfernen, die gegen die Facebook-Standards verstoßen. Deutschlandweit ist das Essener Löschzentrum neben Berlin das Zweite dieser Art.

Viele User beklagen sich über die Einstufungen die vorgenommen werden. Beiträge, die eigentlich harmlos sind (so meinen viele User zumindest), werden gelöscht und möglicherweise der Account sogar gesperrt, wobei andere (meistens gegen die Deutschen gerichtet) Beiträge angeblich nicht gegen die Richtlinien verstoßen

Selbst wenn man nur "unangemessene" Bilder liked oder gar teilt, drohen hohe Geld- oder sogar Haftstrafen.

Eigentlich sollten alle gleich behandelt werden - allerdings sind wir hiervon noch ein ganzes Stück entfernt. Die Vorgehensweise erscheint derzeit noch ungerecht, auch wissen viele Nutzer noch nicht, wie und wo sie die Meldungen aufgeben können.

Das Gesetz ist noch jung und es muss sich erst noch alles Einspielen. Die bisher bekanntesten User, die der Zensur und Sperrung zum Opfer gefallen sind, waren Beatrice von Storch auf Twitter und - hier kann man doch zumindest ansatzweise Gerechtigkeit erkennen - sogar der Herr Justizminister Heiko Maas persönlich.

(Quellen: eigene Erfahrung, rbb, t-online, bild.de, focus online)