Eigentlich sollte von Deutschland aus nie wieder Krieg geführt werden und die Bundeswehr nur zur Verteidigung dienen.

Unterschied zwischen Theorie und Praxis erleben wir derzeit live. An der Operation "Resolute Support" in Afghanistan waren zum 29. Januar 2018 insgesamt 1.032 deutsche Soldaten und Soldatinnen beteiligt. Insgesamt waren zum Zeitpunkt der Erhebung 3.745 Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen eingesetzt. (Quelle: Statista)

Davon:

  • 1000 Senegal, Mali
  • 485 Kosovo
  • 311 Anti IS-Einsatz Nahost
  • 204 Operation Sophia Mittelmeer
  • 154 Mali
  • 150 Ausbildungsunterstützung Irak
  • 127 Libanon
  • 30 Horn von Afrika
  • 14 Südsudan
  • 6 Sudan
  • 5 Somalia
  • 3 Westsahara
  • 41 Stratairmedevac (Deutschland)

Im Jahr 2013 ist ein Bundeswehrsoldat in Afghanistan gefallen.

Seit dem Jahr 2002 bis November 2017 sind insgesamt 54 deutsche Bundeswehrsoldaten in Afghanistan gefallen.

Diese Einsätze haben eigentlich nichts mit der Verteidigung Deutschlands zu tun.

Nach den Anschlägen in den USA wurden die Tabaksteuern stark angehoben, da vermehrt Ausgaben für die Verteidigung aufgebracht werden mussten. So lautete damals die Argumentation. Tatsächlich wurden unter der Führung von Angela Merkel (CDU) die Ausgaben für die Verteidigung stark gesenkt. Sowohl bei der Polizei als auch bei der Bundeswehr fand erheblicher Personalabbau statt.

Die Ausrüstung ist veraltet und überwiegend schlecht, denn auch hier wurde sehr stark eingespart. In einigen Stadtteilen (Beispiel Duisburg Marxloh) traut sich die normale Polizei - besonders mit der schlechten Ausrüstung - schon nicht mehr so wirklich ihre Arbeit zu verrichten. Es sind spezielle Fahrzeuge mit Panzerung erforderlich.

Bei der Bundeswehr sieht es auch nicht besser aus. Es gibt immer wieder Meldungen über defekte U-Boote, Hubschrauber, Panzer, schlechte Schusswaffen und jetzt (Quelle: Focus 2.

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Februar 18) soll es sogar Probleme bei der Versorgung mit der Verpflegung geben. Dabei soll es um die sogenannten EPas (Einmannpackungen) gehen. Bei den EPas handelt es sich um Packungen, die die Tagesverpflegung für einen Soldaten enthalten. Ausgegeben werden die „Einmannpackungen“ vor allem an Truppen im aktiven Einsatz, denen keine Kantine oder Feldküche zur Verfügung steht.

In den sozialen Netzwerken fordern immer mehr User den Rücktritt der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), da sie scheinbar mit ihrem Amt völlig überfordert ist. Von der Leyen studierte Volkswirtschaft und ist approbierte Ärztin.

Grund für die aktuellen Rücktrittsforderungen sind Meldungen über ADAC-Hubschrauber, die eingesetzt werden müssen, damit Einsätze und Übungen der Bundeswehr stattfinden können, da die eigenen Hubschrauber längerfristig mit Defekten in der Werkstatt stehen sollen. Von den 14 Flugzeugen soll an manchen Tagen keine einzige Maschine einsetzbar sein. Im Oktober fiel das letzte deutsche U-Boot nach einer Havarie aus. Von 244 Kampfpanzern "Leopard 2" sind nur 95 einsatzbereit.