In einem TV Beitrag beantwortet die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die berechtigte Frage einer Frau, was die Bundeskanzlerin gedenke für die Sicherheit ihrer Bürger zu tun, denn sie habe Angst. Merkel gab der Frau den Hinweis: Angst ist nicht gut - und forderte die Frau auf mal öfters eine Kirche aufzusuchen. ( Beitrag des kanadischen Fernsehens auf youtube als Video Beitrag von the rebel)

Mit solchen Erklärungen geben sich viele Bürger jedoch nicht zufrieden.

Da die Bundesregierung nicht von alleine bereit ist mehr für die sicherheit der Bürger zu tun, und dieses obwohl fast täglich von Vergewaltigungen oder anderen Übergriffen in den verschiedensten Medien (meistens Lokalzeitungen) berichtet wird, gehen nicht nur im Osten die Menschen - besonders die Frauen - auf die Straße.

Am 1. Februar 2018 entschlossen sich zwei Bürgerinnen aus Lünen zu einer Mahnwache für mehr Sicherheit in Deutschland. Hier der Bericht von Hans-Otto Dinse über den Ablauf in Lünen (Zitat mit freundlicher Genehmigung von H-O Dinse)

  • Die Mahnwache in Lünen hat begonnen, die beiden Teilnehmerinnen fordern mehr Sicherheit für die deutsche Bevölkerung und stellten sich mit ihren Schildern vor das Amtsgebäude. Nach nur 20 Minuten mussten die beiden Damen von der Polizei gegen zwei Angestellte des Ordnungsamtes geschützt werden. Diese zwei Ordnungshüter traten aus dem Rathaus und forderten auf, die Demo zu beenden.
  • Als die Beamten nach den Ausweisen zwecks Datenaufnahme und Ordnungsgeldverhängen verlangten, riefen die beiden Damen die Polizei zur Hilfe.
  • Die Polizei kam mit zwei Dienstfahrzeugen und belehrte die Mitarbeiter des Ordnungsamtes über die Bürgerrechte und das sie gerade dabei waren diese einzuschränken, also der Verstoß von Seiten der Beamten vorlag. Die beiden Damen erhielten lediglich die Aufforderung darauf zu achten, dass der Eingang zum Rathaus frei gehalten wurde.
  • Diese Aktion brachte viel Sympathie bei den Passanten (siehe Fotos). Es wurden viele und gute Gespräche mit den Bürgern geführt.
  • Die Aktiven versuchten Unterstützung von zwei Zeitungen, dem WDR und Antenne Unna für diese Spontandemo zu erhalten. Diese kamen jedoch der Einladung nicht nach.

Dieses sind erst die Anfänge.

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Der Tod der Schülerin Mia in Kandel löste die Starre unter der anscheinend die Bevölkerung im Westen (im Gegenteil zum Osten denn dort sind Demonstrationen und Mahnwachen schon länger üblich) auf.

Der Bitte um Bekanntmachung der - wenn auch kleinen - Mahnwache komme ich gerne nach. Friedlich zeigen die Frauen mit diesen Aktionen, das der Wunsch nach mehr Sicherheit und der mehr und mehr stattfindenden Eingrenzung unserer Freiheit, Rechte und besonders der Sicherheit keine Äußerungen von "Rechtsradikalen" oder Fremdenhassern sind, sondern es sind normale Bürger, Mütter, Omas oder Geschwister, die sich berechtigte Sorgen machen.

Am 17. Februar wollen Frauen in Berlin zum Kanzleramt maschieren um auf die Situation aufmerksam zu machen. Allerdings nützt es nichts, wenn die Regierung neue Gesetze erlässt.

Gesetze haben wir eigentlich genug

Das Problem liegt eher bei der Umsetzung der bereits bestehenden Gesetze. Die Polizei würde viel mehr für die Sicherheit der Bevölkerung tun, wenn sie mehr Rückhalt aus der Regierung bekommen würde. Denn derzeit sieht es eher so aus, dass wenn die Polizei wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und besonders der Frauen ergreift, so hagelt es sofort heftigen Protest - zumeist von den Grünen und den Linken.

Auch müssen angeblich die Polizisten vermehrt mit Disziplinarverfahren rechnen.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Beantragungen für den kleinen Waffenschein in den letzen zwei Jahren sehr stark angestiegen ist, ebenso der Verkauf von Pfefferspray. Die Bevölkerung versucht sich zu schützen, denn der Bedarf nach mehr Sicherheit ist da!