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Die Menschenrechtssituation des Saudi-Arabischen Menschenrechtlers und Internetbloggers RAIF BADAWI, sowei seines Rechtsanwaltes und Menschenrechtlers WALEED ABU AL-KHAIR.

Beide Männer gelten als liberale Muslime und Menschenrechtler, die den Mut aufgebracht haben, die Menschenrechtssituation der Bevölkerung in Saudi-Arabien zu beschreiben.

Die Welt braucht mutige und idealistische Menschen, durch ihre Vorstellungen von Menschenrechten und Menschlichkeit die Welt zu einer besseren Welt verändern können.

Meine persönlichen Lebensregeln für ein gutes und einfaches Leben mit den Mitmenschen.

1. "Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu!".

Wenn ich von meinen Mitmenschen erwarte, dass diese mich fair und gerecht behandeln, muss ich selber diese fair und gerecht behandeln.

2. "Tue Gutes und Dir wird Gutes getan werden!".

Gutes Tun tut im wahrsten Sinne des Wortes der Seele gut. Da ich nicht sehr vermögend bin, tue ich dieses meistens unentgeltlich oder für einen geringen Betrag, soweit meine finanziellen Mittel dieses Zulassen. Das Leben untereinander ist einfacher und stressfreier, wenn man seine Mitmenschen so weit wie möglich unterstützt. Wer weiß, inwieweit man eines Tages selber einmal von der Hilfe seiner Mitmenschen abhängig ist. Somit, um die Familie des Internetbloggers Raif Badawi zu unterstützten, kaufte ich das 60 Seiten umfassende Buch "RAIF BADAWI - 1000 Peitschenhiebe" für 4,99 Euro.

Somit steuere ich symbolisch einen Betrag zu den umgerechnet ca. 200.000 Euro Geldstrafe für den Internetblogger Raif Badawi zu.

Streit, Ärger, Aufregung, Neid, Mißgunst und Streß kosten nur unnötig die Energie, die man für sein ganzes Leben braucht.

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3. " Mit dem Hut in der Hand kommt man durch das ganze Land".

Dieses bedeutet, daß man durch Freundlichkeit und Zuvorkommenheit eine entspannte und angenehme Atmosphäre schaft, sei es am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft oder in der Familie, bei Freunden oder Bekannten.

4. "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück!".

Wenn ich meine Mitmenschen unfreundlich behandle werde ich ebenso behandelt, genauso verhält es sich auch, wenn ich freundlich im Tonfall bin.

Unfassbar brutale Bestrafung von Raif Badawi

Nur weil der saudiarabische Internetblogger den Mut hatte, das Vorgehen der Religionspolizei zu kritisieren, ebenso wie die Situation in seinem Heimatland Saudi-Arabien wurde er unglaublich brutal, wie folgend zu lesen war bestraft:

1. Zehn Jahre Haft.

2. Eintausend Peitschenhiebe, sowie

3. circa (umgerechnet) 200.000 Euro Geldstrafe.

Am 25. Januar 2015 wurde in den Nachrichten ein Video gezeigt (offenbar ein mit dem Handy aufgenommenes Video), dass einen Mann in der Hauptstadt Riad zeigte, der die ersten 50 Peitschenhiebe erhielt.

Dabei handelte es sich um Raif Badawi.

Zwar gab es daraufhin weltweit Proteste und eine Partei in Österreich demonstriert regelmäßig in Wien vor dem KAICIID-Gebäude in Wien, aber dennoch sind Raif Badawi und Waleed Abu Al-Khair immer noch im Gefängnis.

Ein absolut zutreffender Satz von Raif Badawi lautet wie folgt;

"Alle Menschen, egal ob Juden, Christen, Muslime und Atheisten, sind gleichwertig!".

Dieser Satz sollte in Allen derzeit 195 Ländern der Welt gelten!!!

Laut dem Onlinelexikon Wikipedia handelt es sich beim KACIID (King - Abdullah - Center of Interreligios and interkulturell Dialog), als Schreibweise KAZIID (König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog) um ein Begegnungszentrum der Religionen, das mit den Geldern Spaniens, Saudi-Arabiens und Österreichs errichtet wurde.

Eine Partei in Österreich, mit der ich per Email in Kontakt stehe, demonstriert jeden Freitag ab 10:00 Uhr vor dem KACIID (KAZIID)-Gebäude für sofortigen Straferlaß und sofortige Freilassung der beiden Männer.

9/11 und die Rolle der Weltreligion Islam und meine Wahrnehmung danach in Bezug auf diese Religion.

Der 11. September 2001 (9/11) mit Terrorangriffen von Islamisten auf die USA, in New York auf die beiden Türme des Worldtrade-Centers und auf das Pentagon in Washington, sowie der Absturz einer vierten Maschine auf einem Feld in der Nähe von Shanksville, markierte eine Art Zeitenwende in Bezug auf die Religion Islam.

Früher als Kind dachte ich beim Wort Islam sofort an

1.) Geschichten aus 1001 Nacht,

2.) Sindbad der Seefahrer (z. B. eine Zeichentrickserie)

3.) Sandokhan der Tiger von Eschnapur

4.) Ali Baba und die 40 Räuber

5.) Bauchtänzerinnen

6.) Basare und Güter des Orients

Heute denke ich beim Wort Islam eher an Salafisten, Burka, Niqab, Verfolgung von orientalischen Christen in islamischen Ländern und Selbstmordattentate, nicht nur gegen fremde Soldaten, sondern immer mehr gegen die eigene Bevölkerung.

Warum sprengen sich Menschen islamischen Glaubens, z. B. mitten auf einem Marktplatz in Kabul selber in die Luft und töten damit meistens unschuldige Menschen, die oft auch selber islamischen Glaubens sind?

Immer öfter kommt es mir vor, als ob der Islam in Europa und Deutschland dazu verwendet wird, bestehende Gesetze für Muslime umzuändern, beziehungsweise zu schreiben.

Ein Landespolitiker der CDU aus Hessen, namens Ismail Tipi schreibt auch auf Facebook interessante Artikel. So spricht er sich deutlich gegen Burka und Niqab aus. Wie ich im Fernsehen sah und hörte, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel folgendes:

"In Deutschland zeigt man Gesicht!"

Mich persönlich würde es keinesfalls stören, wenn Mädchen und Frauen von sich aus aus freien Stücken, ohne Zwang seitens der Familie oder der Religion Islam ein Kopftuch tragen wollen.

Allerdings möchte ich nicht, dass Staatsbedienstete wie Polizistinnen, Richterinnen oder Lehrerinnen in Deutschland während der Arbeit Kopftücher tragen.

Die Übliche Dienstkleidung sieht in Polizeirevieren, Schulen und Gerichten keinerlei Kopftuch für Frauen vor. Wenn es dennoch Frauen islamischen Glaubens gibt, die ein Kopftuch während ihrer Arbeit als Staatsbedienstete tragen wollen, würde der Rechtsstaat der Religion Islam in einer zweifelhaften Art und Weise nachgeben, die andere ermutigen könnte, eines Tages die islamische Rechtsprechung, die Scharia auch in Deutschland einzuführen zu wollen.

Ein Problem gäbe es in Deutschland, zum Beispiel mit dem Grundgesetz in Bezug auf den Paragraphen, der die freie Entfaltung der Persönlichkeit garantiert, wenn auf Frauen und Mädchen islamischen Glaubens ein Druck dahingehend ausgeübt wird, gegen deren Willen ein Kopftuch tragen zu müssen.

Gab es in Deutschland hier nicht bereits sogenannte Ehrenmorde, wenn Eltern oder Geschwister ihre Schwestern umgebracht haben, nur weil diese nach den westlichen Werten ihre Freundinnen leben wollten?

Wenn Muslime vor laufenden Kameras betonen, daß der Islam eine Religon

- der Barmherzigkeit,

- des Friedens,

- der Vergebung

und

- der wunderbaren Schönheit sei,

warum gibt es dann in Saudi-Arabien, im Namen der Scharia Folter (Zwangsamputationen von Körperteilen, Auspeitschungen) oder Todesstrafen wie Köpfen, Steinigen, Erhängen oder Kreuzigungen, wie auf einem Bild zu sehen war. Hierbei wurden Verurteilte an ein Kreuz genagelt, so wie damals Jesus Christus von Nazareth.

Parteien und deren Politikerinnen und Politiker, die Kritik am Islam pauschalisierend als rechtsradikal verallgemeinern, könnten der Demokratie in Deutschland nachhaltig schaden, da dann immer mehr Bürger und Bürgerinnen Parteien wählen, von denen diese den Eindruck gewinnen, dass diese deren Sorgen ernster nehmen, als scheinbar die etablierten Parteien.

Ebenso wurden alle Politiker und Politikerinnen in ihren Ämtern vereidigt, um Schaden vom Deutschen Volke abzuhalten.

Droht in Deutschland immer mehr eine Paralellgesellschaft von Menschen islamischen Glaubens durch Abschottung von Menschen nichtislamischen Glaubens in Deutschland?

Wenn Muslime für sich in Deutschland Religionsfreiheit wünschen, dann frage ich mich, inwieweit diese in ihrem Heimatländern die Religionsfreiheit für Nichtmuslime gewähren?

Ich habe gelesen, dass Saudi-Arabien in Deutschland 200 Moscheen bauen wollte, dann sollte Deutschland im Gegenzug in Saudi-Arabien auch 200 Kirchen bauen dürfen.

Salafisten und vor allem solche, die als Konvertiten sich dem Salafismus einer radikalen Auslegung des Islam verschrieben haben, sollten überlegen, daß diese durch ihre Empfehlungen zum Islam viele Menschen in Deutschland abschrecken.

Sehen sich auch Politiker und Justizbeamtinnen und -beamte solche Videos an, in dem bekannte Salafisten auch auf Deutsch gegen Deutsche nicht islamischen Glaubens hetzen?

Wenn das Judentum, der Islam und das Christentum als abrahamitische Religionen (=Religionen, die sich auf Abraham als Religionsstifter beziehen), bezeichnen, warum gibt es dann überhaupt die Auseinandersetzungen von Muslimen gegenüber Juden, Christen, aber auch untereinander?

Wenn Muslime, wie in einer Zeichnung zu sehen, Brüder der Muslime sind, warum bekämpfen sich dann Sunniten und Schiiten?

Wann schaffen es deutsche Politiker, aber auch die internationale Weltgemeinschaft, dass Menschen wie RAIF BADAWI und WALEED ABU AL-KHAIR endlich freikommen und sofort zu ihren Familien zurückkehren können?

Wie Raif Badawi und Waleed Abu Al-Khair ergeht es noch vielen, größtenteils nicht namentlich bekannter Menschen. Erst wenn diese in ihren Ländern islamischer Religionsprägung frei kommen und die Gewalt in allen Islamischen Ländern beendet würde, würde es mir leichter fallen, die Religion Islam als das zu sehen, was diese sein will.....

....eine Religon der Barmherzigkeit, des Friedens, der Vergebung und der wunderbaren Schönheiten.

Wurden denn nicht alle Menschen, unabhändig von ihrer Religion, Kultur, wirtschaftlichem Status und ihrer Hautfarbe, nach dem Antlitz Gottes geschaffen?

Wird die Integration/Migration, besonders muslimischer Bürger in Deutschland gelingen?

Vielleicht könnte die Thematik Religion dadurch entschärfs werden, indem man nicht automatisch gleich der Religion der Eltern angehören muss, sondern sich erst als Erwachsener für eine Religion entscheiden könnte, so man dieses auch will.

Dadurch, daß man nicht mehr automatisch einer Religion angehören würde, würde der Reformdruck auf viele Religionen erhöht.

Derzeit habe ich über die Religion Islam eher eine kritische Meinung.

Gibt es in den Medien bei Meldungen über den Islam auch einmal positive Nachrichten?

Meistens wird die Religion Islam in Verbindung mit Selbstmordattentaten in Afghanistan, Irak oder durch Terrorakte von Al-Kaida, Al-Nursa Front, Taliban, Boko-Haram, Abu Sayaff oder IS, sowie auch Jan Jawiid genannt.

Dadurch verbinde ich den Islam eher mit etwas Bedrohlichem, denn mit friedvollen Gedanken.

Sollten denn nicht alle Religionen Frieden und Gewaltlosigkeit, sowie auch Religionsfreiheit predigen?

So wie Martin Luther die christliche Kirche reformiert hat, so können auch Menschen wie Raif Badawi und Waleed Abu Al-Khair den Islam reformieren.

Wenn Christen in den Augen vieler Muslime als Kuffar (Ungläubige) bezeichnet werden, warum sind dann deren Autos, Yachten oder Flugzeuge, aber auch Schmuck aus Europa unter anderem in Saudi-Arabien so begehrt?

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