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Es scheint als könnte jetzt niemand mehr verhindern, dass Angela Merkel eine weitere Legislaturperiode eintritt. Nach fünf Monaten Verhandlungen und Streit zwischen den Parteien ist es fast so weit. Sie hat sich auf dem Streit geschickt rausgehalten, so kennen wir sie ja. Mit #GroKo oder #Jamaika, eine neue Politik für #Deutschland wird es nicht geben. Wie denn, wenn die Kanzlerin so überzeugt von ihrer Leistung der letzten Jahre ist? Direkt nach den Bundestagswahlen sagte ja unsere Kanzlerin in der Pressekonferenz: „Ich wüsste nicht, was wir noch besser machen könnten“. Die Aussage war wie ein Schlag ins Gesicht von Millionen Bürgern, die in Zeiten von Rekorden bei den Steuereinnahmen, täglich kämpfen müssen um über die Runden zu kommen.

Gute Konjunktur als Blende schlechter Politik

Selbstverständlich lässt sich nicht leugnen, dass die makroökonomischen Zahlen sich sehen lassen können. Die Kassen sind voll und die Arbeitslosigkeit mit 5,3 Prozent ist so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Leugnen kann man aber gleichzeitig nicht, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer geworden ist. Immer mehr der Beschäftigten können nicht vom Lohn leben. Immer mehr Rentner sammeln Flaschen aus Mülleimern, um ein paar Cent dazu zu verdienen. Der Bürger darf sich nicht von den großen Zahlen blenden lassen, denn er hat in den meisten Fällen nichts davon.

Von Digitalisierung reden, aber nichts davon verstehen

Ob man es will oder nicht, muss doch akzeptiert werden, dass viele unserer Politiker nichts von #Digitalisierung verstehen.

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Sie haben den Anschluss verpasst. Die iterative Benutzung des Wortes Digitalisierung reicht nicht um darüber hinwegzutäuschen, dass sie damit nichts am Hut haben. Beweis dafür ist, dass sie seit so vielen Jahren davon reden, aber nichts unternommen haben. Unsere analogen Politiker sind aus einer Zeit, in der es sich anders lebte. Ok, SMS können sie mittlerweile schon tippen, so weit sind sie schon. Das reicht aber nicht aus. Wir brauchen jüngere Leute, die die Wichtigkeit von Innovation und neuen Technologien für die Zukunft der Wirtschaft verstehen.

Deutschland braucht ein Politik-Update, statt einem Reset nach dem anderen

Von der Erfahrung der Älteren darf man zweifelsohne profitieren. Aber ein Land, das sich auf die Zukunft vorbereiten will, kann nicht ausschliesslich von Leuten regiert werden, die schon längst im Rentenalter sind. Kein Wunder, dass sie viele Themen ignorieren. Sie verstehen ja nichts davon. Sollte nicht eine Quote von jüngeren Politiker eingeführt werden? Die #CSU sprach von "Neuanfang".

Wer ist denn noch an der Macht in Bayern? Seehofer und Söder. Schlechter Scherz! Die ##SPD fängt ganz neu an, hieß es: Schulz ist an der Parteispitze. Die #CDU hat nicht mal den Anspruch etwas Neues anzubieten, sie hat ja Merkel. Kein Wunder, dass einige so verwirrt sind, dass sie zur #AfD gehen. So verwirrt, dass sie nicht erkennen, dass die Politik der AfD sich neu anhört, in der Tat aber die Politik von vor 80 Jahren ist. Das hatte kein gutes Ende. Die ganze deutsche Politiklandschaft braucht dringend ein Update in jedem Ressort. Schluß mit dem ständigen Reset. Das führt zu nichts. Alte Modelle muss man durch neue ersetzen. Alte Bücher habe ich auch im Regal und schlage sie immer wieder auf. Sie können aber mit den digitalen Lexika nicht mehr konkurrieren. Wir schreiben auch keine Hausarbeiten mehr per Hand. Wie heisst es so schön: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit". Das wollen wir für Deutschland nicht.

Die letzten 60 Jahre waren die Schönsten

Sicherlich haben wir alle den Satz: "die letzten Jahre waren die Schönsten", schon oft von Älteren gehört. Ich antworte mittlerweile darauf: Ja, aber auf wessen Kosten? Denn die Jahre von wirtschaftlichem Wachstum und Wohlstand gehen auf Kosten von Umwelt, sozialer Ungleichheit, Destabilisierung der Wirtschaft anderer Regionen, Ausbeutung von ärmeren Ländern, und, und, und. Wir müssen heute alles aufräumen. Es waren Jahre von Blindheit und Egoismus. Ok, man wusste es nicht besser. Nun wissen wir ganz genau, was verursacht wurde. Sich weigern zu akzeptieren, dass wir einen Politikwechsel brauchen ist verantwortungslos. Aber sich weiter wundern, dass Flüchtlinge zu uns kommen. Ob Wirtschaftsflüchtlinge oder Kriegsflüchtlinge, wir tragen zum Teil mit Schuld daran. Aber wir wissen nicht, was wir besser machen könnten? Ich hätte da ein paar Ideen Frau #Bundeskanzlerin und Co. #Merkel