Es ist nur meine persönliche Meinung als Bürgerin dieses schönen Landes und vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung und meinen Gefühlen der Wut und Verzweiflung völlig falsch. Ich wünsche mir sehr, dass es so ist. Aber leider scheint es nicht danach auszusehen.

Der neueste Coup von #Martin Schulz, kommt bei mir als gnadenlose und raffgierige Aktion eines Menschen an, der nur eines im Blick hat: Macht und Geld. Ich glaube, dass der Noch-Parteivorsitzende für die #SPD das größte Unglück aller Zeiten ist und der Partei wesentlich mehr schadet, als es Angela Merkel jemals gelingen könnte.

Es war alles in seiner Hand

Für mich stellt sich das so dar: #Sigmar Gabriel hat, mit Blick auf das Ganze und weil es natürlich auch ein schöner Posten ist, den Parteivorsitz an Martin Schulz übergeben und das Amt des Außenministers übernommen.

Ich finde es absolut nachvollziehbar und glaubwürdig, dass er dafür von Schulz die Zusage bekommen hat, dieses Amt auch behalten zu dürfen.

Schulz startete als Überflieger, die Zustimmungswerte der SPD erreichten lange nicht mehr gekannte Höhen. Doch dann der tiefe Fall. Und eigentlich liegt der Grund doch auf der Hand. Martin Schulz überzeugte die Menschen einfach nicht. Er lieferte keine Ideen, die die Menschen mitrissen, er überzeugte auch als Persönlichkeit nicht. Natürlich ist auch seine äußere Erscheinung nicht ansprechend, dafür kann Schulz nichts, es ist erbärmlich, dass manche Wähler danach entscheiden, es ist aber Tatsache, auch wenn Schulz nichts dafür kann.

Schulz hätte eben mit Inhalten, Charme und Menschlichkeit punkten müssen, aber auch das war ihm offensichtlich nicht gegeben.

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Die Quittung für Schulz und die SPD kam am Wahlabend überraschend deutlich. Seit dem muss das ganze Land die Suppe auslöffeln, die Martin Schulz eingebrockt hat. Selbstkritik ist scheinbar auch nicht sein Ding und so gab es erst einmal eine Regierungsverweigerung, denn wenn Schulz nicht Schuld ist, dann muss es ja an Angela Merkel und der CDU liegen. So jedenfalls die offizielle Sicht von Schulz.

Wo bleiben eigentlich die Jusos?

Jetzt soll doch regiert werden und da ist natürlich der fetteste Posten, der jetzt abzusahnen ist, das Außenministerium. Prompt hat Genosse Martin keine Lust mehr auf den Parteivorsitz und von eventuellen Absprachen mit Gabriel will er nichts mehr wissen. Schulz will haben, haben, haben. Er soll sich ja schon im Europaparlament mit seiner Raffgier lieber blamiert haben, als auf zusätzliche Einnahmen zu verzichten. Warum er sich damit nicht schon mal grundsätzlich für alle höheren Ämter disqualifiziert hat, werden einige Genossen und die meisten Bürger sicher niemals verstehen können.

Und wo bleiben eigentlich die jungen Wilden der SPD? Die haben nur eines im Sinn, nämlich die große Koalition (GroKo) zu verhindern, anstatt sich mal wirklich gegen denjenigen aufzulehnen, der der SPD ein dickes Ding nach dem anderen einbrockt: Martin Schulz. Aus meiner Sicht würden die Jusos besser für die GroKo stimmen und als Preis dafür fordern, dass Martin Schulz keinen Ministerposten erhält.

Fazit:

Ich als Bürgerin sehe einem Außenminister Martin Schulz jedenfalls mit großer Sorge entgegen. Sollte er merken, dass seine Beliebtheitswerte auch auf diesem Posten nicht in die Höhe schnellen, dann halte ich es für möglich, dass er seine Fühler nach anderen Aufgaben ausstreckt. So wie Ex-Kanzler Gerhard Schröder es bei Gasprom gemacht hat. Und ich habe große Sorge, dass am Ende in Deutschland die nächsten Generationen dafür bezahlen dürfen.