Zunächst möchte ich klarstellen, dass für mich keine Religion zu einem Staat gehört. Das gilt sowohl für das Christentum, als auch für den Islam oder das Judentum. In Deutschland besteht eine Trennung zwischen Staat und religiösen Institutionen. Die Entscheidungen in einem Staat sollten auf Logik und Wissen basieren und frei von dem Einfluss religiöser Vertreter sein.

Eine Möglichkeit wäre es auf die Zahlen zu schauen. Dabei nehme ich mir die Internetseite Statista als Quelle zur Hand; In Deutschland gibt es 24 Millionen Katholiken und 22 Millionen Menschen, die der evangelischen Kirche angehörig sind.

Das sind ungefähr, wenn man von 80 Millionen Deutschen ausgeht 57,5%. Muslime gibt es in Deutschland 4,4 bis 4,7 Millionen. Damit machen diese knapp 5,9% der Bevölkerung aus, wonach sie durchaus zu Deutschland gehören.

Dies sieht man auch daran, dass man täglich Muslime auf der Straße sieht und somit in einem Kontakt zu dieser Bevölkerungsgruppe steht.

Aber ein wichtiger Punkt ist, dass ein Land nicht nur durch Zahlen, sondern durch Kultur geprägt ist.

Die Werte von Deutschland basieren auf christlichen Werten. Diese beginnen schon bei den Feiertagen, wie Ostern, oder Weihnachten und sind auch im Grundgesetz in Form der Menschenrechte vorzufinden. In Deutschland darf einem Dieb nicht die Hand abgehackt werden, oder ein Mensch gesteinigt werden. Auch ist die Frau in Deutschland, mehr oder weniger gut an manchen Stellen emanzipiert. Frauen dürfen in Saudi-Arabien erst seit kurzer Zeit Autofahren und haben viel weniger Rechte als Männer. Zudem haben unsere Städte oft eine Kirche als Zentrum. Auch waren fast 100% aller Terroranschläge der letzten Zeit mit religiösem Hintergrund (also ohne politisch motivierte Anschläge) laut einer Auflistung von Wikipedia von Islamisten veranschlagt worden.

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Antisemitismus im Islam ist scheinbar besonders bei Jugendlichen ein großes Problem. Auch Fokus und Zeit schreiben dazu. Dieser "Wert" wird in Deutschland ebenfalls verachtet. Der Islam hat auch viele gute Werte. Darunter fällt als Beispiel "Zakah" (Eine Art Almosen) oder der sechste Punkt der Scharia ("Einige zeitgenössische Gelehrte schlagen vor, dass sowohl Gerechtigkeit als auch Freiheit in die sechste Kategorie gehören." Quelle: islamreligion.com).

Aber gehört der Islam nun zu Deutschland, oder nicht?

MEINUNG: Es gibt im Islam mehrere hundert Strömungen. Daher lässt sich "der Islam" nicht, wie oben oft getan pauschalisieren. Natürlich gehören solche oft propagierten Werte wie Totschlag und Verstümmelung nicht zu Deutschland und eine Differenzierung ist sehr wichtig! In Deutschland leben Millionen friedlicher Muslime, deren Ruf durch selbsternannte "Krieger auf Erden" geschädigt, um nicht zu sagen zerstört wird! Ich wünsche mir eine klare Distanzierung aller Muslime, die sich über den Ruf beschweren und nicht mit Menschenrechtsverstößen und den schlechten "Werten" des Islams verglichen werden wollen! Beruft euch lieber auf die guten Aspekte in eurer Religion, wie Gemeinschaft, Almosen und Freiheit.