Einigkeit und Recht und Freiheit

Ja ja, wir alle kennen das, man sitzt abends um 20 Uhr vor dem Fernseher, will in Ruhe Tagesschau sehen und freut sich auf Unterhaltsames aus der Welt. Nach 15 Minuten, in denen scheinbar alles Wissenswertes des Tages zusammengefasst wurde fühlt man sich immer noch unbefriedigt und leer. So ging es vermutlich auch Kristin Rose-Möhring, doch anders als der Rest von Deutschland konnte sie sich nicht auf den Tatort konzentrieren. Nein, Frau Möhring grübelte intensiv, wie sie am besten die 15 Minuten Tagesschau unterhaltsamer gestalten könne.

Für das deutsche (Vaterland) Heimatland!

In Zeiten von #metoo und einem weiblichen Dr.

WHO war also das Abändern der deutschen Nationalhymne nicht allzu abwegig. Fix aus "Vaterland" "Heimatland" gemacht und aus "brüderlich" "couragiert" und schon konnte man in Ruhe Schlafen, wissend das Morgen ein spannender Tag wird.

Da fragt man sich natürlich, hat unsere "Gleichstellungsbeauftragte" Langweile, nichts Besseres zu tun oder sieht sie wirklich unsere Nationalhymne als größtes Problem auf dem Weg zur Gleichberechtigung? Natürlich ist ein über 500 Jahre alter Text, der noch in einem altertümlichen Deutsch geschrieben wurde, der erste gute Punkt um mit der Genderung der Geschichte anzufangen. Ich hätte da einen Vorschlag, wie wäre es wenn wir aus der "Muttersprache" „erste wissentlich erlernte Sprache“ machen oder wäre das nicht im Sinne der Gleichberechtigung?

Gleichberechtigung, Frauen-Sache?

Wir leben in einer Zeit, in dem wir Menschen (Politiker) eingesehen haben, dass wir etwas gegen ungleiche Behandlung unternehmen müssen.

Top Videos des Tages

Wie weit darf der, von manchen als "Gleichberechtigungswahn" empfundene, Versuch gehen? Ist es unvertretbar eine Nationalhymne zu singen, in der es nur so vor Ungleichberechtigung wimmelt? Keiner will bestreiten das Frauen in der Arbeitswelt benachteiligt werden, doch wie weit sind die "Gleichberechtigungsmaßnahmen" in unserer Gesellschaft vertretbar? Wie viele Frauen fühlen sich durch unsere Nationalhymne unfair behandelt? Hört man sich ein wenig um, scheint die Frage leicht zu beantworten. "Irgendwo ist auch mal gut"! Ab einem bestimmten Punkt, ist es soweit, man verliert das eigentliche Ziel aus den Augen und gute Ideen, wie die Gleichberechtigung, werden mit abstrusen Ideen zum Teil ins Lächerliche gezogen. Liebe Frau Möhring, es gibt so vielen wichtigen Probleme auf der Welt, bitte versuchen sie nicht noch eins zu schaffen.