Der Modekonzern Primark verkauft nicht nur verschimmelte Waren in Deutschland, wie es eindrucksvoll in einer Doku von NDR gezeigt wird, sondern schlachtet die eigenen Mitarbeiter aus und zahlt in Deutschland prozentual gesehen fast keine Steuern!

Mitarbeiter werden oft nach irischem Recht angestellt und werden, ferner sie im Vertrag bleiben wollen und damit überleben wollen, nach Deutschland oder in andere Länder geflogen, um dort unter unmenschlichen Bedingungen für Primark zu arbeiten. Zu diesen Bedingungen lassen sich Arbeitszeiten von über 14 Stunden pro Tag, ohne zusätzliche Bezahlung der Überstunden und das Anfassen verschimmelter Ware und nicht gereinigter Ware voller Chemikalien zählen.

Ich hatte die Möglichkeit mit einer Lagerarbeiterin von Primark in meiner Heimat zu reden. Diese verstand wenig deutsch und hatte rote Hände, wie man sie nach dem Anfassen von Chlorreiniger oder einer ähnlichen ätzenden Substanz ohne Handschuhe vorfinden kann. Diese Dame klagte zudem über starke Schmerzen und stetige Überwachung, die man wahrnehme, die aber sehr schwer nachzuweisen sei. Auf die Anfrage, ob man Bilder machen dürfe, um den Artikel noch authentischer zu machen wurde erklärt, dass dies zu einer fristlosen Kündigung wegen Schädigung des Rufes führen würde und sie auf den Job angewiesen sei. Jedoch wurde dieser Fakt von der deutschen Presseagentur und dem 'Ersten' schon dokumentiert, jedoch zeigte mir dieses Gespräch, dass Primark nicht auf diese Kritik und Verletzung der Menschenwürde reagiert.

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Dieser Fakt ist wahrscheinlich dem geschuldet, dass der Konzern laut eigenen Angaben 412 Millionen Euro (2012/13) an Gewinn machte und wegen der „deutlich gestiegenen Profitabilität“ (Primark Pressestelle) es wahrscheinlich wenig lukrativ wäre Mitarbeiterschutzmaßnahmen oder gar die Würde seiner Bediensteten anzuerkennen und eine faire Bezahlung von Überstunden einzuführen.

"Die Lieferungen sind oftmals feucht oder gar schimmlig"(Eva Völpe, ver.di)

Käufer bei Primark bringen sich und Dritte in Gefahr. Die Schimmelpilze, die sich in der Kleidung gebildet haben, vergiften das Umfeld und dringen in die Atemwege ein. Dies kann und wird zu Pilzbildung im Körper, Asthma oder anderen Krankheiten im direkten Umfeld des Käufers führen!

Größte Teile des Gewinns werden nach Irland in das Headquarter verschoben, wo die Unternehmenssteuern minimal gering sind. Dadurch führte der Konzern in Deutschland nur 1,66 Millionen Euro als Gewinn an . Ein Jahr belief sich die dem Finanzamt bekannte Zahl auf 106 000 Euro.(vgl. Quelle: Bild.de)

Meinung:

Wer Menschenverschleppung, moderne Sklaverei, die Gefährdung nahestehender Personen und Betrug gut findet, soll bitte einfach weiter bei Primark mit sechs Tüten voller Kleidung, wobei man diese selten tragen und teils ungetragen wegschmeißen wird, dieses Modell finanziell unterstützen. Allen anderen, die trotzdem mit wenig Geld viel kaufen wollen, rate ich z.B. zu einem Outlet.