Die Liebe

Der Alltag ist voller Liebe. Drehen wir die Musik im Radio auf und achten auf die Texte der Lieder, so stellen wir fest, dass meistens darin die Liebe besungen wird. Schalten wir den Fernseher an, handeln viele Filme über die Liebe. So zieht sich dieses Thema quer durch die komplette Kunstpalette und ist in der Poesie, in Gemälden, in der Fotografie, in der Literatur und in der Bildhauerei zu finden. Wurde die Liebe vielleicht durch die Kunst überbewertet? Die Romantisierung der Liebe ist nicht immer alltagstauglich und doch ist die schön.

Was ist aber die Liebe? Alles was nicht messbar ist, weckt mein Interesse. Wo fängt die Liebe an? Wo hört sie auf? Gibt es eine Definition für die Liebe?

Wo die Liebe zu finden ist

Die Liebe hat hat viele Gesichter.

Ich kann den Frieden lieben, ich liebe es Auto zu fahren, ich liebe mich selbst, auch liebe ich meine Kinder und das weibliche Geschlecht. Jede Form der Liebe ist komplett anders und unterscheidet sich von den anderen Liebesarten. Doch eines haben alle gemeinsam: Es gibt eine Attraktion und ich fühle mich zu jeder einzelnen Form hingezogen. Zu dieser Anziehungskraft mischt sich noch ein ganz individuelles Gefühl und genau dieses Gefühl kann bei jedem anders sein. Bei einem ist es ein Begehren, beim anderen das Verbringen einer gemeinsamen Zeit, oder Besitzergreifung, sich Versorgt zu fühlen, die Wertschätzung, oder Aufmerksamkeit, um nur einige zu nennen.

Liebe in der Partnerschaft

Wenn Menschen eine Partnerschaft eingehen, so fühlen sie sich zueinander hingezogen und spüren ein behagliches Gefühl beim gemeinsamen Beisammensein.

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Es wird eine positive Atmosphäre empfunden und wir setzten die Liebe nie mit etwas Negativem in Verbindung. Wir sehen sie immer als etwas Positives. Um den richtigen Partner zu finden, sollten nun die weiteren Gefühle der Partner ein ähnliches Verständnis von Liebe haben und so weit wie möglich übereinstimmen. Es bringt nichts, wenn neben der gemeinsamen Anziehungskraft bei dem einen die Liebe mit Freiheit definiert wird und der an Partner sie mit Besitzergreifung in Verbindung bringt. Diese Beziehung wird nicht gut enden, da jeder eine andere Vorstellung von der Liebe hat und sein "Recht" beanspruchen wird. Das was der Liebende gibt, erwartet er in ähnlicher Art und Weise als Antwort vom Partner. Es heißt nicht, dass die Liebe dann einseitig wäre, aber jeder Mensch liebt auf seine Weise. Dies gilt auch für die Ausdrucksform der Liebe. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder Mensch ein Individuum ist und eigenständig für sich denkt und fühlt. Eine Person kann sehr expressiv beim geringsten Gefühl von Anziehungskraft sein, ein anderer dagegen sehr ruhig während seine Schmetterlinge im Bauch Rodeo reiten.

Mit der Zeit und beim besseren Kennenlernen können aber die unterschiedlichsten Ausdrucksweisen des anderen richtig interpretiert werden. In vielen Kulturkreisen, und in Deutschland ist es auch noch gar nicht so lange her, ist die Versorgung der Frau durch den Mann ein wichtiges Thema bei der Partnerwahl. Dieses kulturelle Kriterium ist ein erheblicher Punkt bei der Partnerwahl vor allem in ärmlicheren Gebieten der Welt. Nur wer ökonomisch oder gesellschaftlich unabhängig ist, hat die Freiheit seinen Partner durch sein Gefühl zu wählen. Der ökonomische Gesichtspunkt rückt dann an zweiter Stelle, woraus emotionale Hochgefühle und Wohlbehagen resultieren.