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Da das ein Thema von hoher Aktualität ist, ist es mir ein Anliegen ein Statement dazu abzugeben.

Homophob sein bedeutet „eine starke [krankhafte] Abneigung gegen Homosexualität“ zu haben und zu zeigen.

Meist sind es ältere Menschen die dazu neigen homophob zu sein, weil sie es einfach nicht kennen, dass Menschen des gleichen Geschlechts sich lieben können und sich gegenseitig Zuneigung zeigen – auch in der Öffentlichkeit.

Früher, galt „männliche Homosexualität grundsätzlich als abartig, unnatürlich und pervers. Sie wurde verfolgt und bestraft. Früher existierte in der Schweiz bis ins Jahr 1942 eine allgemeine Strafbarkeit für homosexuelle Handlungen zwischen Männern.

Erst im Jahre 1992 wurde das Schutzalter für homosexuelle Handlungen mit demjenigen für heterosexuelle Handlungen gleichgestellt und damit Homosexualität entkriminalisiert.

Während dem Zweiten Weltkrieg wurden homosexuelle Männer von den deutschen Nazis mit einem rosa Winkel gekennzeichnet und zu tausenden in Konzentrationslagern entweder umgebracht oder zwangskastriert.“ .

Bei Frauen war es damals eher harmlos anzusehen, sie versteckten ihre Homosexualität und wurden nicht strafrechtlich verfolgt.

Sie gingen dann meist ins Kloster.

In den 60/70er Jahren wurde die weibliche Homosexualität erst präsent durch eine feministische Bewegung.

Soviel zur Vergangenheit.

Doch passiert es immer noch, dass Homosexuelle nicht akzeptiert, sondern eher als Abschaum gesehen werden

Homophob zu sein hat viel mit fehlender Toleranz und Humanität zu tun.

Andererseits aber auch mit der Angst vor dem Fremden.

Viele wollen einfach nicht akzeptieren, dass die Zeit nicht stehen bleibt.

Dass es Entwicklungen in der Gesellschaft gibt.

Ja, nicht jedem gefällt der Anblick wenn zwei Gleichgeschlechtliche sich küssen und öffentlich liebkosen, aber an die die es stört:

Seit wann ist die Liebe an Mann und Frau gebunden?

Seit wann gibt es eine Regel, dass die Liebe sich nicht bei zwei Frauen oder zwei Männern aufhalten kann?

Und überhaupt, seit wann haben Außenstehende das Recht und die Fähigkeit darüber zu urteilen, ob zwei Menschen sich wirklich lieben oder nicht?

Veränderung kann beängstigend wirken, aber Veränderung ist gut.

Offen für neue Dinge sein ist gut. [VIDEO]

Mein persönlicher Appell: Denkt weniger an andere. Hört auf das Leben anderer zu kritisieren, das Leben ist viel zu kurz seine Zeit damit zu vergeuden.

Kümmert euch um euer eigenes Vorhaben. Lasst andere leben, wie sie es für richtig halten und man wird euch auch lassen.

So kann man sich doch viele Konflikte und Stress ersparen, oder nicht?

  • Liebe für alle, klingt das nicht gut?