Wenn ich mich mit den Tierexperimentatoren beschäftige, dann bekomme ich regelmäßig Wut und Schnappatmung. Was sich diese Menschen aber auch an Grausamkeiten und Perversitäten einfallen lassen, sprengt jede Vorstellungskraft von normal empathisch empfindenden Menschen.

Aktuell läuft eine Petition von "Ärzte gegen Tierversuche" gegen Tierversuche [VIDEO] an Rotkehlchen. Tierexperimentatoren der Universität Oldenburg, die ihre sadistische Tätigkeit als Forschung bezeichnen, möchten gerne mehr über den Flugsinn der Vögel wissen.

Seit 50 Jahren ist bekannt, dass sich Zugvögel am Magnetfeld der Erde orientieren. Die Experimentatoren aber wollen wissen, wie sie das machen. Und dafür ist aus ihrer Sicht einfach alles Unvorstellbare erlaubt.

Lustige Spielchen mit scheuen Wildtieren

Die Vögel werden starken elektromagnetischen Strahlungen ausgesetzt. Die so stark sein sollen, dass sich Menschen diesen Strahlungen nicht mehr aussetzen. Auch die Experimentatoren nicht. Laut "Ärzte gegen Tierversuche" heißt es in der Publikation über die Versuche, dass sich die Experimentatoren während dieser Phase aus Sicherheitsgründen nicht im Labor aufhalten dürfen. Danach werden die Vögel in eine Vorrichtung gesetzt, aus der sie zu entkommen versuchen. Die Frage für die Experimentatoren ist hier: In welche Richtung? Für die Tiere sind ihre erfolglosen Versuche zu entkommen, sicher eine Qual.

Nerven durchtrennen - Augen raus

Unter dem Namen „Trigeminale Magnetperzeption bei Zugsingvögeln“ werden den Tierchen die Nerven, die an der Augeninnenseite laufen, durchschnitten.

Der Schweregrad der Belastung der Rotkehlchen wird von den Experimentatoren als "mittel" angegeben.

(Kleine Zwischenbemerkung: Liebe Leserin, lieber Leser, falls gerade Hass aufkommt, festhalten, es wird leider noch viel schlimmer, vor allem beim Thema Belastungsgrad)

Den Rotkehlchen werden die Augen entnommen, um die Netzhaut zu untersuchen.

Hirnareale irreversibel schädigen

Warum nicht einmal ganze Hirnareale unumkehrbar platt machen? Ist doch so interessant, was dann wohl passiert. Durch die Gehirn-Operationen sollte festgestellt werden, welche Hirnkomponenten für den Richtungssinn verantwortlich sind. Mit einer Art Kleber wurden die Köpfe der Tierchen zusammengefügt.

Kopf ab

Auf dem Campus der Universität Oldenburg gefangene Rotkehlchen konnte es dann noch einen winzigen Grad härter treffen: Kopf ab, hieß es für einen weiteren Versuch. Laut "Ärzte gegen Tierversuche" werden die Rotkehlchen "in Räumen ohne Fenster mit Kunstlicht einzeln in Käfigen gehalten (100 x 50 x 40 cm)". Und es heißt weiter: "Die Vögel werden in den meisten Fällen ohne vorherige Betäubung durch Enthauptung getötet."

Sinnlos, grausam und teuer

Jetzt fragt sich natürlich jeder, wie soll denn das gehen, das ist doch bestimmt sehr teuer und gegen die Gesetze dazu.

Natürlich sagt unser Gesetz etwas anderes, aber der Clou ist, dass Tierexperimentatoren, den Grad der Belastung für ihre Opfer selbst einschätzen dürfen. Da schert es unsere Politiker auch nicht, dass, laut "Ärzte gegen Tierversuche" schlicht betrogen wird. So werden einer Auswertung zufolge zwei Drittel laut EU als „schwer belastende“ Tierversuche [VIDEO] von deutschen Forschern entweder als „mittel“ oder „gering“ belastend eingestuft." Und von den deutschen Behörden ohne Prüfung genehmigt.

VW-Stiftung hängt drin

Solche Versuche müssen natürlich bezahlt werden. Finanziert wird das grausame Gemetzel unter anderem laut "Ärzte gegen Tierversuche" von der VW-Stiftung.

Diese Stiftung, eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover, hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Forschung zu unterstützen. Sie entstand 1961 und wurde durch den Verkauf der VW-Aktien von Bund und Land finanziert.