Die Nachricht über das teilweise Anketten ihrer 13 Kinder schockiert immer noch die Welt. David Turpin und seine Ehefrau dürfen nun, nach einem richterlichen Beschluss, ihre 13 Kinder nicht mehr sehen. Dies sei zum Schutz der Jungen und Mädchen.

Das älteste Kind ist bereits 29

Über Jahre hinweg sollen die Horror-Eltern aus Perris ihre Kinder geschlagen und stranguliert haben. Es heißt, es habe nur nur eine Mahlzeit pro Tag gegeben, Duschen soll nur einmal im Jahr erlaubt gewesen sein, einen Zahnarzt sollen die Kinder nie gesehen haben. Trotz der erdrückenden Beweislast plädieren die Eltern auf unschuldig. Beiden droht eine Haftstrafe von 94 Jahren, die Kaution wurde vom zuständigen Gericht auf 12 Millionen Dollar (ca.

10 Millionen Euro) pro Elternteil festgesetzt.

Die Kinder seinen zur Strafe immer wieder angekettet worden, berichtet Mike Hestrin, der zuständige Bezirksstaatsanwalt. Nachdem sich ein Kind befreien konnte, hätten die Eltern das Seil durch Vorhängeschlösser und Ketten ersetzt.

"Die Bestrafung konnte Wochen oder Monate dauern, die Opfer wurden an Füßen und Händen gefesselt", so Hestrin.

Als am Sonntag die Beamten an der Tür der Turpins klingelten, lagen Hinweisen zufolge drei Kinder in Ketten. Es sei dem Paar noch gelungen, zwei der geschwister aus der Strafe zu befreien, ein 22-jähriger sei jedoch noch ans Bett gekettet gewesen.

"Spielen mit Wasser" endete in Strafe

Einer 17-jährigen Tochter gelang die Flucht aus dem Elternhaus. alamierte die Polizei. Sie war aus dem Fenster geklettert und hatte ein Handy bei sich, dass sie im Haus gefunden hatte.

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Über zwei Jahre sollen die Geschwister die Flucht aus dem unscheinbaren Haus geplant haben, als sich endlich die Gelegenheit bot, wurde die 17-jährige wohl von einem der Geschwister begleitet. Dieser soll aus Angst jedoch ins Haus zurückgekehrt sein.

Strafen, wie anketten oder strangulieren, sollen die Kinder erhalten haben, wenn sie sich zum Beispiel die Hände oberhalb des Handgelenks wuschen. Sie würden mit dem Wasser nur spielen, so die Eltern.

Im Haus stank es unerträglich

Der beißende Geruch von Fäkalien und Urin drang durchs Haus, laut Staatsanwalt durfen die 13 Geschwister nur einmal pro Jahr duschen. Keines der Kinder habe jemals einen Zahnarzt besuchen dürfen, seit mehr als vier Jahren soll auch niemand mehr beim Hausarzt gewesen sein.

Für dich selbst sollen die Eltern gut gesorgt haben, es gab ausreichend Lebensmittel, ab und zu auch mal Kuchen. Den Kuchen sollen die Horror-Eltern auf den Tisch gestellt haben, sodass die Kinder ihn sehen konnten. Essen durften sie davon aber angeblich nicht.

Die Geschwister sind erheblich unterernährt, die 29-jährige Tochter wog bei der Rettung lediglich 37 Kilogramm. Ein 12-jähriges Kind hatte das Gewicht eines 7-jährigen. Fast alle Kinder leiden unter Nervenschäden oder Wahrnehmsstörungen.

Der Gerichtstermin wurde für den 23. Februar festgesetzt.