Monogamie in der Natur

Viele haben Ängste in der Partnerschaft hintergangen zu werden. Aus dieser Angst kann Misstrauen entstehen und das konvertiert oft in grundlose Eifersucht. Ist doch das Vertrauen der Grundstein einer jeden Beziehung. Nichts ist schlimmer als die Einbildung von Szenarien, wenn der Partner außer Haus ist. Warum haben eigentlich viele Menschen diese Angst? Liegt die Monogamie in der Natur des Menschen? Oder ist es ein durch die Moral anerzogenes Fehlverhalten?

Die Monogamie können wir im Tierreich finden und unterscheiden in der Biologie zwischen sozialer und sexueller Monogamie. Während der prozentuale Anteil der monogamen Vögel mit zirka 90% recht hoch ist, sind es bei den Säugetieren gerade einmal 3% bis 5%.

Dazu gehören unter anderem einige Fledermaus-Arten, wenige Maus- und Ratten-Arten, mehrere südamerikanische Nagetiere, einige Seehund-Arten, der Riesenotter, der Kanadische Biber, einige afrikanische Antilopen-Arten und einige Primaten. Von den Primaten-Arten leben 10 bis 15% #monogam.

Monogamie in der Geschichte

Die Kirche, die Tradition und somit auch die moralische Vorstellung vermitteln uns ein Idealbild der monogamen Ehe. Um diese Ehe offiziell zu schließen, gibt es die unterschiedlichsten Hochzeitsriten. In vielen Ländern ist die Einehe gesetzlich geregelt. Historisch hat die Regelung ihre Wurzeln im Römischen Eherecht dessen gesetzliche Regelung in der „Lex lilita et Papia“ aus dem 1. Jahrhundert vor Christus verankert ist. Dort stand, dass Männer im Alter von 25 bis 60 und Frauen zwischen 20 und 50 Jahren verheiratet sein sollten, sonst mussten sie empfindliche Bußgelder zahlen.

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Auch wurden Vergünstigungen für kinderreiche Ehen in diesem Gesetz festgehalten. In erster Linie diente das Gesetz zur Förderung der Geburtenrate, um die Anzahl der Soldaten zu sichern, die im Militärdienst ihren Dienst verrichten mussten.

Treue und Untreue

Treue ist eine Loyalität, die auf Vertrauen basiert. Besiegelt wird die Treue durch einen Treueschwur, wie zum Beispiel mit der feierlichen Eheschließung oder mit Symbolen wie Verlobungs- oder Eheringe. Bei 90% der Paare ist die oberste Priorität die Treue und unter Treue verstehen sie vor allem den alleinigen sexuellen Anspruch in einer monogamen Beziehung. Warum gehen trotzdem laut einer Studie etwa 39% aller Männer und Frauen gleichermaßen fremd? Die Gründe der Untreue bei Männern und Frauen basieren auf unterschiedlichen Bedürfnissen. Während Männer vorrangig eine sexuelle Bestätigung ihrer Männlichkeit suchen, hoffen Frauen oft bei einer Affäre auf eine emotionale Befriedigung. Sollte es zur Untreue kommen, bleiben oft Narben in der Beziehung.

Das Vertrauen nach einem Vertrauensbruch ist sehr schwer wieder herzustellen. Im Endeffekt muss jeder für sich wissen, ob man vergessen und verzeihen kann. Die einfachste Formel, dem Fremdgehen vorzubeugen, ist miteinander viel und offen zu kommunizieren. Desweiteren ganz einfach nach dem Motto leben: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füge keinem anderen zu! #untreu #Partnerschaft