Köln, Ein unfassbares Sexual-Verbrechen beschäftigt seit Donnerstag das Kölner Landgericht. Ein Mann hat seine drei Töchter im Alter zwischen zwei und vier Jahren Pädophilen zum Missbrauch angeboten.

Was bringt einen Menschen zu einer solch grausamen Tat?

Der Mann, ein Vater aus Brühl, hat seine Töchter als perfides "Zahlungsmittel" benutzt um sein eigentliches Ziel zu gelangen. Unter Anweisungen von seinen Chatpartnern im Darknet hat der 38-Jährige sexuelle Handlungen an seinen Töchtern vorgenommen und im Gegenzug hat er "Zugriff" auf männliche Kinder bekommen.

Außerdem hat der Mann selbst kinderpornographische Fotos und Videos angefertigt.

Das galt für die Ermittler als Beweis dafür, dass es sich bei dem Mann auch nicht um einen verdeckten Ermittler handelte.

Vor Gericht hat der Mann die ganze Situation als "Win-Win"-Situation bezeichnet, da er in einem oder mehreren Chatpartnern jemanden gefunden habe, der ihn versteht.

Mit einem Chatpartner stand der 38-Jährige in recht innigem Kontakt. Der Mann aus Viersen hatte einen siebenjährigen Sohn, den er unter anderem gegen die drei Töchter zum Tausch angeboten hat. Die Männer haben sich gegenseitig in deren Häusern besucht, bei den meisten Besuchen kam es zu Missbrauchshandlungen an den Mädchen sowie dem Jungen. Der Mann überließ ihm seine Töchter mit den Worten "Du kannst mit ihnen machen was du willst". Er selbst war bei den grausamen Handlungen nicht im selben Raum.

Cyberermittler kamen den Tätern auf die Spur

Im Darknet kamen die Ermittler den Tätern und deren perfiden Machenschaften auf die Spur.

Top Videos des Tages

Bei einer veranlassten Durchsuchung fanden sie Festplatten mit eindeutigen Beweisen.

Gegen den Täter aus Viersen wurde schon gesondert ermittelt. Das Urteil ist bereits ausgesprochen. Vor Gericht sagte der Angeklagte, dass es sich bei den Taten um einvernehmliche Handlungen handelte, da er Gewalthandlungen stets ablehnte. Doch diese Lüge konnte ihm das Gericht widerlegen durch die Beweise auf den Festplatten, bei denen es sich um Fotos und Videos handelte auf denen äußerst brutale Handlungen zu erkennen waren. Der Angeklagte meinte darauf hin ganz trocken, dass dies nur Tauschware fürs Archiv wäre.

Als der Täter aus Brühl am Donnerstag vor Gericht stand, gestand er die Taten. Ihn erwartet eine mehrjährige Haftstrafe. Seit letztem Sommer saß der Mann in Untersuchungshaft. Das endgültige Urteil wird im Mai gefällt.

Die Mutter und Ehefrau hat nichts mitbekommen

Die Taten fanden immer statt als die Mutter der drei Mädchen nicht anwesend war. Sie hatte auch nichts gewusst oder geahnt. Sie sei schockiert gewesen und habe sich sofort von ihrem Mann getrennt.

Bei dem Prozess saß sie für ihre Töchter als Nebenklägerin neben der Staatsanwaltschaft.

Zwei zwei andere Artikel die Sie interessieren könnten

Familiendrama in Köln

Fortnite-DAS neue Trendspiel der Jugend