Flüchtlinge in Deutschland

Integration beginnt mit dem Einfügen in die Gesellschaft. Und wo kann dies besser geschehen, als wenn zusammen in einem Team Hand in Hand gearbeitet wird? Das fördert die kulturübergreifende Verständigung und vor allem die Sprache. In den letzten Jahren sind hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, um Krieg, Leid und Armut zu entfliehen. Im Jahr 2015 sind etwa 890.000 Flüchtlinge teils unkontrolliert, im Jahr 2016 etwa 280.000 und 2017 etwa 187.000 Zuwanderer nach Deutschland gekommen.

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Einwanderer aus Pakistan haben bessere Jobchancen

Von den Zuwanderern hat nun etwa jeder Vierte eine Arbeit gefunden und jeder Fünfte geht einer sozialversicherten Beschäftigung nach.

Sollte dieser Rhythmus beibehalten werden, so kann damit gerechnet werden, dass in fünf Jahren etwa die Hälfte aller Zuwanderer einen Job hat. Innerhalb der verschiedenen Nationalitäten gibt es ein Ranking. Somit war es für Pakistaner am einfachsten eine Arbeit zu finden. Etwa 40 Prozent der Einwanderer aus Pakistan haben es geschafft, einen Job zu finden. Auch Zuwanderer aus dem Iran und Nigeria haben gute Chancen. Von den syrischen Flüchtlingen habe jeder Fünfte eine Arbeit.

Das Bamf informiert Migranten über Berufschancen

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz Bamf genannt, informiert auf seiner Internetpräsenz ausführlich über das Thema "Arbeit und Beruf in Deutschland". Auf der Seite finden Interessenten Zugänge zum Arbeitsmarkt, wie es um die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse steht, wie die Arbeitssuche mit der Bewerbung vonstatten geht, über das Arbeitsrecht, über Einkommen und Steuern sowie über spezielle Angebote zur beruflichen Integration.

Inwieweit der Flüchtling all diese Informationen in der deutschen Sprache versteht, sei dahingestellt.

Es wird auf der Internetpräsenz über ein ESF-BAMF-Programm informiert, mit dem den Migranten der Weg ins Berufsleben geebnet werden soll. Je besser die Deutschkenntnisse sind, umso höher ist die Chance eine besser bezahlte Arbeitsstelle zu finden. Deswegen werden sprachliche und fachliche Förderungen an ausgewählten Schulen angeboten, die auch verbunden mit der Möglichkeit eines Praktikums die Chance bieten in die deutsche Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Die Teilnahme ist an verschiedenen Bedingungen geknüpft. So müssen die Bewerber für dieses Programm geringe Deutschkenntnisse haben, müssen einen Migrationshintergrund vorweisen, sind arbeitssuchend und die Schulpflicht muss erfüllt sein.

Die Qualifizierung in diesem Programm besteht neben dem Deutschunterricht aus dem Fachunterricht, dem Praktikum und einer Betriebsbesichtigung. Die weiterführenden Angebote wie zum Beispiel allgemeine und spezielle Betriebskunde, Bewerbungstraining sowie Mathematik und EDV richtet sich nach dem bereits erlangten Wissen und woran noch Interesse besteht.