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Alle sind sich einig- angefangen bei der UN bis hin zur deutschen Kanzlerin – Donald Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels war ein Fehler. Doch entgegen aller Kritik machte Donald Trump dies am 6. Dezember 2017 offiziell.

„Heute erkennen wir endlich das Offensichtliche an: Dass #Jerusalem die Hauptstadt Israels ist“, sagte #Trump am Mittwochabend im Weißen Haus. Und weiter: „Dies ist nicht mehr und nicht weniger als eine Anerkennung der Realität“.

Historische Fakten:

Am 23. Oktober 1995 unterschrieb der US-Kongress im „Jerusalem Embassy Act“, die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem– ein Schritt, der 22 Jahre später nicht vollzogen worden war, weil ihn sowohl Barack Obama, George W.

Bush als auch Bill Clinton immer wieder aufgeschoben haben. Aber: Keiner der drei Präsidenten unternahm den Vorstoß, den Beschluss ungültig zu machen; die Entscheidung stand und steht immer noch.

Macht Jerusalem als Hauptstadt Israels Zwei-Staaten-Lösung schwieriger?

Eine Zwei-Staaten-Lösung ist in den letzten 50 Jahren gescheitert, OBWOHL Jerusalem als Hauptstadt nicht anerkannt war.

Gescheitert ist die Zwei-Staaten-Lösung auch zu oft daran, dass die Palästinenser-Führung jedes noch so große Zugeständnis verweigert hat, inklusive einer geteilten Hauptstadt Jerusalem. Seit Jahren beanspruchen die Palästinenser eine Gebietsaufteilung wie vor 1967, heißt einen palästinensischen Staat, der den Gazastreifen und das gesamte Westjordanland inklusive Ostjerusalem beinhaltet. Dass der von den arabischen Staaten ausgelöste Sechstagekrieg die Verschiebung der Grenzen als Folge hatte, bleibt dennoch oft unerwähnt.

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Das jüdische Problem hierbei

Die Folge des Unabhängigkeitskrieges im Jahre 1948 war die jordanische Kontrolle über Ostjerusalem, welches die Klagemauer beinhaltet, die heiligste Stätte des Judentums. Von 1948-1967, also genau in der Zeitspanne, in der Ostjerusalem nicht unter israelischer Herrschaft war, wurde der Zugang von Juden zur Klagemauer verwehrt, eine religiöse Einschränkung, die weltweit nie angeprangert wurde. Eine Wiederholung genau solcher Umstände fürchtet die israelische Regierung, wenn es um die Frage geht, unter welcher Herrschaft Ostjerusalem sein soll.

Wie geht es weiter?

Seit Trumps historischer Entscheidung fragen sich die Menschen, wie es nun weiter gehen wird im Nahen Osten. Mittlerweile kündigte die Terrororganisation Hamas eine dritte Intefada an, einen „Aufstand“, wie es die meisten Medien beschreiben. Dass es beim „Aufstand“ aber um die Selbstmordattentate und Terrorakte handelt, wird meistens verschwiegen.

Manche sprechen bei der Intifada vom Mord an Juden, aber mit einer vorgeschobenen politischen Begründung, da in der Charta der Hamas die Ermordung aller Juden an vorderster Stehe steht.

Seitdem es im Nahost-Konflikt schon seit Jahren nicht vorankam, ist vielleicht Trumps Entscheidung ein historisch richtiger Schritt, um die Vertreter beider Regierungen zusammenzuführen, um an einer Lösung zu arbeiten. #Israel