Wirklich überrascht ist wahrscheinlich niemand. Donald Trump, Mulitmilliardär und Skandalpräsident der USA soll Spekulationen zufolge nach seiner Hochzeit mit der First Lady Melania Trump sexuelle Kontakte mit der Pornodarstellerin Stephanie Clifford, bekannt unter dem Namen "Stormy Daniels", gepflegt haben. Neue Aussagen seines Anwaltes scheinen dies zu untermauern.

Nicht der erste Skandal

Was bei Obama oder Bush ein Skandal der Sonderklasse gewesen wäre, geht in Trumps langer Liste von Skandalen beinahe unter.

Verpasse keine News mehr Folge dem International-Kanal

Seit über zwei Jahren ist Trump nun schon im Fokus der internationalen Medien und er liefert ständig neue Aufreger. Neben seinen rassistischen Äußerungen, seiner politisch inkorrekten Ausdrucksweise und seinen abfälligen Bemerkungen über Minderheiten machte Trump auch oft mit sexuellen Affären Schlagzeilen.

Diskussionen über Trumps "lockerroom-talk" oder den Kontakt mit russischen Prostituierten sind schon lange fester Bestandteil von Talkshows über den aktuellen Präsidenten der USA. Neueste Enthüllungen über Trump aus dem Buch "Fire and Fury" lieferten erst kürzlich viel Stoff für kontroverse Debatten um die Person Trump.

Altes Interview scheint der Beweis zu sein

Als kürzlich Gerüchte über eine außereheliche Beziehung zwischen Donald Trump und "Stormy Daniels" auftauchten, dementierten Trump und seine Anwälte zunächst jegliche sexuelle Aktivität. Auch die Darstellerin selbst behauptete, keinerlei sexuelles Verhältnis zu Trump gehabt zu haben. Dabei widerspricht sie sich selbst, da sie noch im Jahr 2011 in einem Interview mit dem Magazin "In Touch" über ihre Affäre mit Trump sprach. Natürlich kann auch angenommen werden, dass die Darstellerin damals frei erfundene Geschichten erzählte, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und die Aufmerksamkeit der Medien zu erlangen.

Top Videos des Tages

Anwalt von Trump gibt Zahlung zu

Neue Erkenntnisse weisen allerdings darauf hin, dass Daniels ursprüngliche Aussage glaubwürdiger zu sein scheint. Trumps Anwalt Michael Cohen bestätigte heute (14. Februar), dass eine Geldsumme von 130.000 Dollar aus eigener Tasche an die Darstellerin getätigt wurde. Zwar sagte er wohl nichts über deren Zweck aus, allerdings ist zu vermuten, dass es sich bei der Zahlung um die Erkaufung von Daniels Schweigen handeln könnte. Beweise gibt es bislang keine, berücksichtigt man allerdings die Geschichte von Trumps Skandalen und die bekannten Tatsachen, so ist kaum noch an der Wahrheit der ganzen Affäre zu zweifeln.