Am 23. Mai beginnt sie, am 26. Mai sind schließlich auch die Deutschen dran: Die Wahl des EU-Parlaments 2019. Sonntag, den 26. Mai, der dem letzten Wahltag entspricht, dürfen auch alle Wahlberechtigten in Deutschland ihre Abgeordneten für das Europäische Parlament in Straßburg, Frankreich wählen. Doch dies ist keinesfalls eine gewöhnliche Wahl - sie entscheidet über unglaublich viel, vor allem über die Zukunft der jüngeren Generation in Europa.

1. Die Umwelt

Entweder man unterstützt sie, oder man verdammt sie: Die "Fridays for Future"-Initiative , die sich für eine bessere und konsequentere Umweltpolitik einsetzt, spaltet derzeit die Öffentlichkeit.

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Nichtsdestotrotz ist es kein Verbrechen, Klimaschutz auf gesetzlicher Ebene zu fordern. Und dies nicht nur national in Deutschland, sondern eine europäische Lösung muss her. Wie mit dieser Forderung umgegangen wird, ist eine offene Frage - es liegt an den Politikern, die ins EU-Parlament einziehen.

2. Der Brexit

Mittlerweile ist im britischen Parlament in London die Luft raus. Das ursprüngliche Austrittsdatum, der 29. März 2019, wurde längst überschritten. Nun ist der 31. Oktober 2019 die neue Ziellinie.

Bis dahin zu klären: Eigentlich alles. Aber nicht nur das britische Unterhaus mit Premierministerin May und die EU-Kommission sind am Prozess der Lösungsfindung beteiligt. Das EU-Parlament muss dem Austrittsabkommen ebenfalls zustimmen. Tut das Parlament dies nicht, ist es durch die neue Frist höchst wahrscheinlich, dass die Briten an der Europawahl teilnehmen müssen. Problematisch insofern, dass es in den britischen Parteien keine klare Stellung zum Brexit gibt. Die Meinungen der Politiker innerhalb der Parteien könnten unterschiedlicher nicht sein. Eine spannende Geschichte, die hoffentlich gut ausgeht - auch weil wir durch die Wahl indirekt am Brexit-Prozess teilhaben können.

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3. Das Internet: Meinungs- und Pressefreiheit

Zugegeben, Artikel 13 ist längst beschlossene Sache. Durch die Zustimmung des Europa-Parlaments und der des EU-Rats ist die umstrittene Urheberrechtsreform durchgesetzt worden. Doch der Kampf ist noch längst nicht vorbei: Jetzt geht es darum, diese umzusetzen. Denn die Schwierigkeit ist nun ohne Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet in puncto Urheberrecht erfolgreich agieren zu können. Da wird noch einiges auf uns zukommen. Zudem sorgte die kürzliche Festnahme des "WikiLeaks"-Gründers Julian Assange auch für Wirbel - und es wird im EU-Parlament weiter getagt und derzeit besprochen, wie man solche Whistleblower weiterhin schützen kann.

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