Mit dem Rad zur Arbeit fahren ist nicht nur sehr gesund, sondern ein aktiver Beitrag zum Thema Klimaschutz. Greenpeace weist immer wieder darauf hin, dass das Umdenken bei der täglichen Mobilität jetzt erfolgen muss und nicht immer weiter verschoben werden sollte. Die Hansestadt Hamburg geht mit neuen Aktionen an den Start, denn die Kurz- oder Mittelstrecken sollen verstärkt mit dem Rad zurückgelegt werden. Der Umstieg vom Auto auf das Rad soll bis 2021 mit kostenintensiven PR-Kampagnen aktiv gefördert werden.

Die Verkehrssicherheit für die Rad fahrende Bevölkerung soll gesteigert werden, damit sie so sicher wie möglich am Straßenverkehr teilnehmen können. Der Hamburger Senat möchte das Gemeinschaftsgefühl aller Straßenteilnehmer stärken und in Zukunft noch mehr dafür sorgen, dass die umweltfreundlichen Radfahrer nicht einfach „übersehen“ werden.

Der Senat in Hamburg will der Verkehrswende neuen Schwung geben

Auf einem Parkplatz kann lediglich ein Auto abgestellt werden, dass danach während der Arbeitszeit meistens mindestens acht Stunden ungenutzt herumsteht. Das Rad nimmt wesentlich weniger Platz beim Abstellen weg und Zeiten im Stau gehören mit dem Rad in Zukunft der Vergangenheit an. Gerade in der City benutzen immer noch zu viele Autofahrer auf Kurz- und Mittelstrecken das Auto und es entwickeln sich zu oft vermeidbare Staus. Die Infrastruktur beim Radverkehr soll immer mehr ausgebaut werden, damit das Radeln zum Vergnügen in der Stadt wird. Die Sicherheit im Fahrradverkehr steht bei der Kampagne des Hamburger Senats im Vordergrund, alle Verkehrsteilnehmer sollen rücksichtsvoller miteinander umgehen.

Service-Angebote wie das Stadt-Rad oder Bike-and-Ride für den Umstieg

Wer jede Kurzstrecke wie den kurzen Weg zum Brötchen holen mit dem Auto bewältigt, belastet das eigenen Budget und durch die Abgase auch die Umwelt, die Anzahl der Kurzsteckenfahrer in einer Großstadt wie Hamburg summiert und die Belastung für die Umwelt steigt an.

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Attraktive Service Angebote wie das Stadt Rad oder Bike-and-Ride machen es sogar möglich, auf das Rad umzusteigen, ohne selbst ein Rad zu besitzen. Wer den Wechsel auf das Rad mit diesem Service testet, merkt schnell, wie die eigenen Lebensqualität mit dem Benutzen des Rades gesteigert wird, denn auch längere Strecken können innerhalb der Stadt mit dem Bike-and-Ride System und dem Stadt-Rad ohne Probleme gemeistert werden. Martin Bill möchte als Verkehrsexperte der Grünen ebenso wie Greenpeace Hamburg und der Hamburger Senat die Hanseaten in Zukunft noch mehr dazu bewegen, mit dem Rad durch die schöne Hansestadt Hamburg zu fahren.