Eine Reisegruppe von 14 Personen ist in Peru verunglückt, nachdem ihr Bus von der Straße abgekommen war und dann einen Hügel hinabgestürzt ist. Unter diesen starben zwei deutsche Touristen und zwölf weitere Menschen wurden verletzt.

Nach einem Busunglück im Süden Perus, kamen zwei deutsche Touristen ums Leben, zehn deutsche Touristen und zwei peruanische Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Diese wurden nach dem Unglück in ein Krankenhaus in Arequipa gebracht.

Die Gruppe war wahrscheinlich auf dem Weg von Arequipa nach Chivay, einer südlich gelegenen Stadt im Colca-Tal, welche eine große touristische Attraktion, den Canyon, besitzt.

Auf dem Weg dort hin ist der Kleinbus, laut Angaben der Polizei, von dem Weg abgekommen und ist dann 20 Meter tief in den Abgrund gestürzt.

Doch dies war nicht der einzige Vorfall!

Das Busunglück war nämlich nicht der einzige Unfall der sich innerhalb von nur vierundzwanzig Stunden ereignete.

Bereits am Donnerstag gab es ein Busunglück, als eine Reisegruppe von Chuquibamba nach Arequipa in einen Fluss gestürzt ist. Dabei starben sieben Menschen und 23 wurden verletzt.

Am Freitag darauf stürzte außerdem ein Bus in eine 200 Meter tiefe Schlucht in der nördlichen Region von La Libertad.

Laut Polizeiangaben kamen dort elf Menschen ums Leben und weitere 40 wurden verletzt!

Im Januar dieses Jahres gab es ein Busunglück in der Provinz Huaral, bei dem es 48 Tote gab! Bei diesem Unglück ist ein Lastwagen mit einem Bus mit 55 Passagieren zusammengestoßen.

Top Videos des Tages

Der Bus stürzte danach an der Steilküste fast 100 Meter in die Tiefe und blieb dann kopfüber im Sand liegen. Unter den 55 Passagieren sind jedoch nicht nur 48 verunglückt, sondern auch weitere sechs wurden an der Pazifikküste verletzt und mussten per Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden, so das Gesundheitsministerium. Auch die Marine beteiligte sich jedoch wurden die Rettungsversuche die kommende Flut stark gestört.

Der Unfall ereignete sich auf Grund überhöhte Geschwindigkeit, so der Verkehrsminister Bruno Giuffra auf Twitter.

Zudem ereignete sich der Unfall auf einer gefährlich bekannten Kurve auch genannt die "Teufelskurve".

Busunfälle, ein ganz normaler Alltag?

Tödliche Unfälle im Straßenverkehr sind in Peru keine Seltenheit. Im Jahr 2016 starben laut offiziellen Angaben rund 2700 Menschen allein bei Verkehrsunfällen!

Die Straßen Perus zählen zu den gefährlichsten in ganz Lateinamerika.