Umrahmt vom Atlantischen Ozean im Westen und dem Pazifik im Osten liegt der Kontinent Südamerika. Entlang der Westküste erstreckt sich die Bergregion der Anden. Weiter im Osten befindet sich eine tausende Kilometer weite Flachlandregion. Sie wird von mehreren Flüssen durchzogen. Hierzu zählen der sagenumwobene Amazonas sowie der Parana und der Orinoco. In den 14 Ländern des Kontinents wird im wesentlichen Spanisch gesprochen. Die offizielle Sprache Brasiliens ist hingegen Portugiesisch.

Auchgrund historischer Gegebenheiten zu Zeiten der Kolonialherrschaften gilt in einigen Ländern und Regionen Englisch und Französisch als vorherrschende Sprache. Abenteuerlustige Menschen und Rucksackreisende kommen bei einer Reise durch den vielfältigen Kontinent voll auf ihre Kosten.

Rio de Janeiro

Die zweitgrößte Stadt Brasiliens ist gleichzeitig die sechstgrößte Stadt in ganz Amerika. Sie ist weltbekannt für ihren jährlich stattfindenden Karneval, die rhythmische Sambamusik sowie die jazzähnliche, als Bossa Nova bekannte Musik. Strandpartys lassen sich in Rio am besten an den Balneario Strände an der Ostküste feiern. Hoch über der Stadt auf dem Corcovado Berg trohnt die Statue von Christus dem Erlöser. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick über die gesamte Stadt.

Rio de Janeiro hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte Touristenattraktionen zu bieten. Wer Portugiesisch spricht, kann sich hier in der Landessprache unterhalten. Reisende kommen in der Regel auch mit Englisch oder Spanisch weiter.

Die Galapagosinseln

Das Archipel der Galapagosinseln ist vulkanischen Ursprungs.

Es liegt im Pazifischen Ozean direkt auf dem Äquator und etwa 1.100 Kilometer westlich von Ecuador. Bekannt ist die Inselgruppe vor allem durch seine reichhaltige Artenvielfalt und eine ausgesprochen bunte Pflanzen- und Tierwelt. Hier hat Charles Darwin seine Entdeckungen zur Theorie der natürlichen Selektion gemacht. Touristen können sich auf den Galapagosinseln an einer Vielzahl verschiedener Tiere erfreuen. So lassen sich hier nicht nur Delfine, Seelöwen, Robben und Schildkröten beobachten. Auch Leguane, Echsen und Flamingos gehören zu den Tieren, die hier anzutreffen sind. Zu den Inseln gelangt man vom Festland aus mit einem Flugzeug oder dem Schiff.

Salto Ángel

Der höchste Wasserfall der Welt befindet sich im Canaima Nationalpark in Venezuela. Hier fällt das Wasser aus fast 1.000 Metern in die Tiefe. Am unteren Ende geht es dann in eine Folge mehrerer Stromschnellen über. Vom Wasserfall aus genießen Reisende einen spektakulären Blick auf das umliegende Grasland und die sie durchziehenden Flüsse.

Eingebettet ist die geradezu magisch wirkende Landschaft durch stark bewaldete Berge. Der Salto Ángel gilt als die bedeutendste Touristenattraktion Venezuelas. Er ist am besten mit einem Flug von Ciudad Bolivar oder Puerto Ordaz zu erreichen. Flussfahrten sind in der Zeit von Juni bis Dezember möglich.

Cartagena de Indias

Für diejenigen, die sich an kolonialer Architektur erfreuen, bietet die kolumbianische Stadt Cartagena de Indias viel Interessantes. Sie war in der Geschichte einer der Einreisehäfen für die spanischen Kolonialherren. Heute gilt der Ort als eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte des Landes. Die sehenswerte Festung Castillo San Felipe de Barajas befindet sich auf einem Hügel. Von hier aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die Stadt und das Meer.

Cartagena ist eine steinerne Festung mit massiven Mauern. Sie sind an manchen Stellen 20 Meter dick und insgesamt 11 km lang. Zu den Attraktionen der Stadt zählen die historischen Plätze und engen Gassen. Sie sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonders sehenswert sind ebenfalls der alte Glockenturm, das Goldmuseum und der Palast der Inquisition. Die Landessprache Venezuelas ist Spanisch.

Machu Picchu

Die weltbekannte Inka-Stadt stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie wurde einst für den Inka-Kaiser Pachacuti erbaut. Sie befindet sich auf einer Höhe von 2.500 Meter über dem Meeresspiegel und 80 km nordwestlich von Cuzco.

Bis 1911 blieb Machu Picchu der Welt verborgen. Erst in diesem Jahr wurde sie durch Hiram Bingham entdeckt. Heute gilt die historische Stätte als bedeutendste Sehenswürdigkeiten Perus. Ideal zu erreichen ist Machu Picchu über drei unterschiedliche Routen des Inka-Trails. Dieser führt durch verschiedenste Gebiete der Anden. Er durchquert die alpine Tundra, führt zu ehrwürdigen Inkaruinen und in den tiefen Regenwald. Die peruanische Regierung hat die Anzahl der Personen begrenzt, die den Pfad jährlich wandern dürfen. Es ist daher empfehlenswert, sich weit vor einer Reise um eine entsprechende Erlaubnis zu kümmern.