Ob die Schlacht um die Plätze im internationalen Wettbewerb oder der Kampf ums Überleben in der 1. Liga. Unsere Fußball-Bundesliga bot uns in der Hinrunde der aktuellen Saison einiges - nicht nur fußballerisch.

Bei Bayern läuft es wieder

Nach dem holprigen Saisonstart ist der Fc Bayern wieder dort, wo ein Rekordmeister hingehört: An der Tabellenspitze. Und diese belegen sie nun schon mit elf Punkten vorsprung.

Nach sieben Spieltagen fehlten auf den bis dato Tabellenführer Dortmund noch fünf Punkte.

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Nach einem 2:2 in Wolfsburg und einer vernichtenden 0:3-Niederlage in der Champions League gegen Paris St. Germain wurde Trainer Carlo Ancelotti entlassen. Bayern handelte schnell und holte Triple-Trainer Jupp Heynckes aus seinem Ruhestand zurück auf die Trainerbank.

Und er bescherte dem FCB 15 Siege aus 16 Spielen, einen Sieg gegen Dortmund und somit das Erreichen des Viertelfinale des DFB- Pokals und den Einzug ins Achtelfinale der Champions League.

Alte Bekannte auf den oberen Plätzen

Das Feld der ,,Verfolger'' ist in der aktuellen Saison groß und heiß begehrt. Schalke führt das Feld als Vize-Herbstmeister mit 30 Punkten an. Die Plätze drei bis sechs sind von vier Teams mit jeweils 28 Punkten Besetzt. Und all diese Team sind keine Überraschungen. Dortmund hat sich nach seinem Trainerwechsel ebenfalls wieder gefangen und belegt hinter Schalke Platz drei. Die Formstarken Leipziger finden sich auch wie erwartet im oberen Teil (Platz 5) wieder. Zwischen Dortmund und den Leipzigern lassen sich die Leverkusener verdient auf Platz 4 nieder. Hinter Leipzig dürfen die Gladbacher weiterhin vom internationalen Wettbewerb träumen.

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Die Mitte der Tabelle ist ebenso eng

Auch zwischen den Tabellenplätzen sieben und 17 sieht es ziemlich eng aus. Hier scharren gleich fünf weitere Teams mit den Hufen. Zwischen der TSG aus Hoffenheim (Platz 7) und den Norddeutschen Hannoveranern (Platz 11) liegen nur drei Punkte.

Augsburg (Platz 9) und Hannover sind zweifellos die positiven Überraschungen der aktuellen Saison. Aufsteiger Hannover 96 machte mit seinem 4:2 Sieg gegen Dortmund auf sich aufmerksam und beherrschte kurzzeitig auch die höheren Plätze (Platz 3).

Kurz vor den Relegationsplätzen gibt es ebenfalls ein großes Gedränge. Der Hamburger SV hat mit Tabellenplatz 17 nur vier Punkte Rückstand auf die Wölfe aus Niedersachsen (Platz 12). Die Hertha BSC kann sich mit ihrem Tabellenplatz 10 zufrieden geben, ebenso wie der Vize-Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit Platz 8.

Köln: Das blanke Überleben

Während sich der 1. FC Köln in der vergangenen Saison die Plätze in der Europa-League sicherte, müssen sie jetzt um den Abstieg aus der Bundesliga bangen.

Von Anfang an sollte es bei den Rheinländern nicht funktionieren: Sie fuhren eine Niederlage nach der nächsten ein, der neu eingeführte Videobeweis arbeitete regelrecht gegen sie und die Zahl der verletzen Leistungsträger nahm ungeahnte Formen an. Kurz vor der Winterpause trennten sich dann die Wege zwischen Trainer Peter Stöger und dem FC. Der seitdem agierende Interimstrainer Stefan Ruthenbeck bescherte Köln am letzten Spieltag der Hinrunde den ersten Sieg der Saison.

Für die Geißböcke aus Köln soll es wohl nicht sein mit der ersten Bundesliga. Trotzdem wird die Rückrunde der Bundesliga weiterhin spannend und wir werden sehen, wer letztlich im kommenden Jahr im internationalen Wettbewerb herum wirbeln darf, und wer den Platz in der Bundesliga räumen muss.

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