Nach mehreren Versuchen der Reds in der vergangenen Winter- sowie Sommertransferperiode einen hochkarätigen Innenverteidiger zu verpflichten, ist dies nun gelungen. Der viel umworbene Niederländer Virgil van Dijk wechselt nun zum 1. Januar nach Liverpool. Bereits in den letzten Spielen für seinen alten Arbeitgeber Southampton zeichnete sich ab, dass dieser den Verein bald verlassen würde, da er, ohne Begründung und trotz guter Leistungen zuvor, sich auf der Bank wiederfand.

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Nun gab der Verein von Jürgen Klopp die offizielle Verpflichtung bekannt.

Teuerster Verteidiger aller Zeiten

Dass van Dijk aufgrund seiner starken Leistungen und der großen Begehrtheit nicht günstig werden würde, wussten die Verantwortlichen der Reds.

Southampton bestätigte, dass die Ablöse ein "Weltrekord für einen Verteidiger" sei. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um 75 Millionen Pfund handeln, umgerechnet sind dies in etwa 84,5 Millionen Euro. Den bisherigen Rekord hielt Manchester City, die im Zuge ihrer Transferoffensive im letzten Sommer angeblich 57,5 Mio. Euro für Linksverteidiger Benjamin Mendy vom AS Monaco ausgaben. Zum Vergleich: In der Bundesliga lag die Höchstsumme für einen Defensivspieler bei 35 Millionen Euro als Mats Hummels vom BVB zu den Bayern wechselte. In der Liste der teuersten Fußballer aller Zeiten landet Virgil van Dijk dagegen nur auf Platz 9, ist damit aber auch der teuerste Einkauf Liverpools in der Verienshistorie.

Abwehrlücke vorerst geschlossen

Jürgen Klopp wird somit in der Rückrunde auf den Neueinkauf im Abwehrzentrum bauen, war dieses doch die große Schwachstelle von Liverpool in der ersten Saisonhälfte.

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So gut es offensiv lief mit 63 Toren, so sehr wackelte auch die Defensive mit 31 Gegentoren in nur 29 Pflichtspielen. Für eine Spitzenmannschaft die um Titel mitspielen will, ist dies zu viel und am Ende fehlen sicher geglaubte Punkte (wie beim 3:3 gegen Watford am ersten Spieltag). Die Fans forderten schon im Sommer neues Defensivpersonal, doch dort investierte der Club lieber in Offensivkünstler wie Mohammed Salah von der Roma oder Alex Oxlade-Chamberlain vom Konkurrenten Arsenal. Insbesondere der Ägypter Salah, Spitzname "Pharao", schlug ein und zieht bereits jetzt wieder neue Clubs auf sich, jedoch blieb die Abwehr eine Inkonstante im Spiel der Reds. Diese Lücke sollte nun geschlossen sein mit dem neuen Rekordtransfer.