Für manche bedeutet ein Abgang vom VfB Stuttgart einen sportlichen Aufstieg, andere hingegen wären woll besser geblieben. Lest hier wie es Arthur Boka, Pavel Pogrebnyak und William Kvist ergangen ist.

Arthur Boka: Man kennt ihn. Paradies-Vogel, Ex-Freund von Gina Lisa Lohfink, kleiner Terrier im defensiven Mittelfeld, acht Jahre VfB Stuttgart. Die erfolgreichste Zeit seiner Karriere war Stuttgart. 207 Spiele absolvierte der Mann von der Elfenbeinküste im Trikot der Cannstatter – mal als Linksverteidiger, mal im defensiven Mittelfeld und immer mit vollem Einsatz. Nach acht Jahren folgte 2014 der Abschied aus Stuttgart und der Wechsel nach Spanien zum FC Málaga.

Dort absolvierte der Ivorer 42 Spiele, fand sich aber immer öfter auf der Ersatzbank wieder. Die Folge - der Wechsel in die Schweiz zum FC Sion – die wohl unglücklichste Station für Arthur Boka. Drei Spiele, Vertragsauflösung und vereinlos bis stand heute. Fazit: Boka passte zu Stuttgart - Stuttgart passte zu Boka. Schade um den unglücklichen Karriendeverlauf.

Pavel Pogrebnyak: Der russische Vollblutstürmer kam 2009 für knapp 5 Millionen Euro zum VfB Stuttgart als Nachfolger für Mario Gomez. Mit 22 Toren in 91 Spielen blieb der Russe aber hinter den Erwartungen und spielte sich nur selten in die Herzen der VfB-Fans. Positiv erinnern, wird der VfB-Fan sich wahrscheinlich nur an seinen Dreierpack gegen Mönchengladbach. 2012 folgte der Wechsel für 500.000 Euro nach Fulham, ein halbes Jahr später der Wechsel zum FC Reading, wo der Stürmer mit Toren durchaus zu glänzen wusste.

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Im Sommer 2015 kam dann der Wechsel in die Heimat zu Dinamo Moskau, wo sich Pavel Pogrebnyak bis heute mehr auf der Tribüne als auf dem Platz wiederfindet. Sein Vertrag wurde kurzlich aufgelöst, seitdem ist der Stürmer vereinslos. Ob er einen neuen Verein findet oder seine Fußballkarriere mit 34 Jahren an den Nagel hängt, steht in den Sternen. Fazit: Viele Vereine, wechselhafte Leistungen, VfB war nur eine vieler Stationen.

William Kvist: Der aus der Jugend von Kopenhagen stammende Mittelfeldmotor William Kvist wechselte 2011 zum VfB Stuttgart. Als defensiver Mittelfeldspieler stand der Däne 86 Spiele für den VfB Stuttgart auf dem Platz ohne ein Tor zu erzielen. Nach zunehmender Nicht-Berücksichtung bei den Schwaben wurde der Mittelfeldspieler für die Rückrunde zum FC Fulham verliehen, ehe er anschließend ablösefrei nach Wigan Athletic wechselte und sich dort in die ersten Elf einspielte. Doch auch dieses Kapitel ging schnell vorbei, als sich 2015 die Möglichkeit ergab, wieder zu seinem Heimatverein FC Kopenhagen zu wechseln. Für Kopenhagen absolvierte der Däne bis heute 331 Spiele und entwickelte sich zur absoluten Vereinslegende. Fazit: William Kvist ist eine absolute Legende in Kopenhagen. Der VfB Stuttgart und die Bundesliga war dennoch eine lehrreiche Zwischenstation für den Dänen.

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