Viel Applaus für die Niederländer - Aber der WM Titel blieb in Deutschland

Es war das Turnier von Cruyff und Beckenbauer

die zuvor im Schatten von Pele gestanden hatten. Sie führten die niederländische und westdeutsche Mannschaft bis zum Finale in München am 7. Juli 1974.

Es war ein Finale, das sensationell begann. Die Niederlande, die bisher 14 Tore erzielt und nur eines in sechs Spielen kassiert hatten, gingen in Front, bevor die Deutschen überhaupt den Ball berührten. Cruyff, der Ball-Zauberer mit der Rückennummer 14, kam mit einem Dribbling aus dem Mittelkreis und konnte nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden.

Der erste Elfmeter bei einem FIFA World Cup ™ in einem Finale. Nach etwas mehr als einer Minute verwandelte Neeskens sicher zum 0 : 1.

Die Niederländer

wollten nun mit den Deutschen Katz und Maus spielen, aber in der 25. Minute gewannen die Deutschen die Oberhand wieder, als Paul Breitner einen weiteren Strafstoß verwandelte, nachdem Bernd Hölzenbein im Sechzehner gefoult worden war.

Der Siegtreffer zum WM Titel

wurde, wie sollte es anders sein, durch den Bomber der Nation, Gerd Müller erzielt und Deutschland war Weltmeister, zum zweiten Mal nach 1954.

Die goldene Trophäe, die Kapitän Beckenbauer in die Luft hielt, war ein Ersatz für den Jules-Rimet-Cup, den Brasilien nach der Weltmeisterschaft 1970 behalten durfte. Doch das war nicht die einzige Neuerung in Deutschland 1974. Es gab einen neuen FIFA-Präsidenten, den Brasilianer João Havelange.

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Absolut erwähnenswert

auch die Leistung der DDR, welche ihren großen Nachbarn mit 1 : 0 besiegte. Die Ostdeutschen Nachbarn schlugen Beckenbauer und sein Team mit einem Treffer von Jürgen Sparwasser in der 77. Minute.

Die lustigste Kuriosität der WM 1974

bot Zaire - der erste Finalist aus Afrika, als Verteidiger Ilunga Mwepu in der Partie gegen Brasilien aus der Abwehrmauer rannte und den Ball wegstieß, bevor ihn ein gegnerischer Spieler überhaupt berührt hatte.

Westdeutschland hatte keinen guten Auftakt

Interne Meinungsverschiedenheiten über Bonuszahlungen, wichen in der ersten Runde einer wenig überzeugenden Vorstellung, bevor die Deutschen dann beim 3: 0 Sieg gegen Australien bejubelt wurden. Die Ostdeutschen hatten den Deutschen einen großen Gefallen getan. So konnten sie in der zweiten Runde den Niederlanden, Argentinien und Brasilien aus dem Wege gehen. Stattdessen konnten sie Jugoslawien und Schweden schlagen und das Entscheidungsspiel gegen Polen gewinnen. Müller hatte das einzige Tor geschossen.

Eine tolle und spektakuläre WM und eine sehr schöne Erinnerung

mit dem glücklicheren Ende für die deutschen Gastgeber!

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