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Platz 5: 2. April 2017: VfB Stuttgart gegen Dynamo Dresden 3:3 (1:3)

Auf Platz 6 unserer am meisten eingeprägtesten Spiele der jüngsten VfB-Geschichte liegt das Heimspiel gegen Dynamo Dresden in der vergangenen Zweitligasaison. Nachdem man unter der Woche nur 1:1 bei 1860 München spielte, reiste das Team von Trainer Neuhaus ins Schwabenland. Mit der Unterstützung von knapp 15.000 Fans führte Dynamo schon nach 26 Minuten durch einen Dreierpack von Kutschke mit 3:0. Es deutete sich ein ähnliches Debakel wie in der Hinrunde an, als man in Dresden mit 0:5 verlor. Doch Simon Terodde (29.), Emiliano Insua (75.) und zu guter Letzt wieder Simon Terodde in der 94.

Minute per Elfmeter verwandelten die Mercedes-Benz Arena in ein Tollhaus, wodurch ein schon verloren geglaubtes Spiel mit einem Unentschieden belohnt wurde.

Platz 4: 25. Oktober 2014: Eintracht Frankfurt gegen VfB Stuttgart 4:5 (1:2)

Das torreichste Spiel der letzten Jahre spielte sich im Herbst 2014 in der Frankfurter Commerzbank-Arena ab. Beide Mannschaften lieferten sich ein Offensivspektakel vom Feinsten. Nachdem die Schwaben am letzten Wochenende schon ein 3:3 gegen Leverkusen aufholten, lagen sie auch in der hessischen Landeshauptstadt früh in Rückstand. Alex Madlung brachte die Eintracht nach 27 Minuten in Führung, doch der VfB konnte noch vor dem Seitenwechsel, den Rückstand zu einer Führung drehen. Martin Harnik (mittlerweile Hannover 96) traf binnen von zwei Minuten zweimal (34./36.) und brachte die Schwaben in eine günstige Ausgangslage für die zweite Halbzeit.

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Gentner erhöhte in der 51. Minute gar auf 3:1, doch erst dann drehte die Eintracht richtig auf. Innerhalb von 8 Minuten drehten die Frankfurter dank Meier, Aigner und Madlung (57./61./65.) das Spiel. Doch der VfB glaubte weiter an sich und konnte kurz vor Schluss durch den Ausgleich durch Timo Werner zum 4:4 (81.) und dem viel umjubelten 4:5-Siegtreffer durch Kapitän Christian Gentner (84.) die drei Punkte in die württembergische Landeshauptstadt nehmen.

Platz 3: 1. Juni 2013: VfB Stuttgart gegen FC Bayern München 2:3 (0:1)

Falkensee-Finkenkrug, St. Pauli, Köln, Bochum, Freiburg. So lautete der Weg des #VfB Stuttgart in der DFB-Pokal-Saison 2012/2013 nach Berlin und sorgte fast für ein Wunder. Die Bayern lagen schon fast uneinholbar mit 0:3 in Führung (darunter auch Tore vom Neu-Stuttgarter Mario Gomez). Doch durch den Kampfgeist des VfB konnte man durch Martin Harnik auf 2:3 verkürzen. Shinji Okazaki vergab in der Nachspielzeit noch eine Riesenchance auf die Verlängerung als er komplett freistehend auf das Tor von Manuel Neuer köpfen konnte, den Ball aber ordentlich neben das Tor platzierte.

So blieb es beim 2:3 aus Sicht des VfB und einem überragenden Support der Stuttgarter Fans.

Platz 2: 23. Mai 2015: SC Paderborn 07 gegen VfB Stuttgart 1:2 (1:1)

Letzter Spieltag. Saison 2014/15. Der VfB Stuttgart befindet sich in größter Abstiegsgefahr. Neben den Schwaben konnten weitere fünf Teams an diesem Wochenende ins Unterhaus absteigen. Hertha, Freiburg, Hannover, Hamburg, Paderborn und eben die Stuttgarter. Und die Vorzeichen waren nicht gut für den VfB. Vucinovic brachte die Ostwestfalen bereits nach 2 Minuten in Führung und schoss den VfB somit auf einen direkten Abstiegsplatz vor dem HSV. Nachdem Didavi allerdings in der 36. Minute ausgleichen konnte und die Schwaben damit auf dem Relegationsplatz standen, ging plötzlich der HSV gegen Schalke in Führung und der VfB war wieder auf dem Stand "Abstieg in Liga 2". Als jedoch Daniel Ginczek, nach einem Pass von Maxim in der 71. Minute, Lukas Kruse (Torwart von Paderborn) umkurvte, waren alle Restzweifel beseitigt. Der VfB schlägt Paderborn mit 2:1 und schießt den SC Freiburg in die 2. Liga. Dorthin musste der VfB dann mit einem Jahr Verzögerung.

Platz 1: 21. Mai 2017: VfB Stuttgart gegen Würzburger Kickers 4:1 (1:0)

Der VfB Stuttgart hat den Betriebsunfall 2. Liga korrigiert und steigt als Meister in die #Fußball-#Bundesliga auf. Ein 4:1 gegen Würzburg sicherte den Schwaben am letzten Spieltag die Rückkehr ins Oberhaus. "Unglaublich, unglaublich. Wir haben eine Macht hinter uns: die Fans", sagte der junge VfB-Verteidiger Baumgartl gegenüber Sky direkt nach dem Spiel, als bereits tausende Fans auf den Rasen stürmten, um mit den Spielern zu feiern. Abgerundet wurde die Meisterschaftsfeier dann noch auf dem Cannstatter Wasenm wo sich insgesamt 80.000 Fans tummelten, um den Wiederaufstieg zu zelebrieren.

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