In der vergangenen Saison gab es einige Negativbeispiele im #Fußball, was das Verhalten von Spielern gegenüber ihrem Verein angeht. Bei immer höheren Gehältern und Ablösesummen, hat der "#Transferwahnsinn" nun auch außerhalb der Chefetage eingesetzt. Spieler streiken sich aus ihren Klauseln um einen Wechsel zu erzwingen und schaden damit nicht nur dem Verein und der Mannschaft, sondern auch dem gesamten Fußball.

Gründe für die Verweigerung

Philippe Coutinho hat es getan, Ousmane Dembelé, #Aubameyang und unlängst auch der Bremer Lamine Sané - sie alle haben absichtlich Trainingseinheiten ausfallen gelassen, oder im Falle Aubameyangs wiederholt Versammlungen geschwänzt.

Die größten Parallelen kann man zwischen den beiden Offensivkünstlern Coutinho und Dembelé ziehen, die mit ihren Taten ironischer Weise beide einen Wechsel zum FC Barcelona forcierten, wo sie nun als Konkurrenten um einen Stammplatz an der Seite von Lionel Messi und Co. kämpfen.

In allen Fällen hatten die Spieler bei ihren Vereinen noch laufende Verträge, die einen Wechsel erschwerten. Da es sich bei Spielern wie Dembelé um absolute Hochkaräter handelt, will das jeweilige Team ihren Schützling natürlich ungern ziehen lassen und zögert demnach auch bei exorbitanten Summen, die momentan in immer verrückterer Manier gezahlt werden.

Sollte sich ein Verein also entscheiden, einen Spieler trotz guter Angebote nicht zu verkaufen, so hatten die Akteure in der Vergangenheit wenig Handlungsfreiheit - ihnen blieb kaum etwas anderes übrig, als bis zum Ende des Vertrages zu warten oder auf ein verbessertes Angebot zu hoffen, das die Vereinsführung schließlich zum Einlenken bewegte.

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Nun scheint sich eine weitere Möglichkeit aufgetan zu haben: Das vorsätzliche Erzwingen eines Wechsels. Am Ende gibt es mehrere Leidtragende, die Mannschaft, deren Klima sich durch die Debatten verschlechtert, der Verein und die unzähligen Fußballfans, die einfach ein gutes Spiel genießen wollen - in der bestmöglichen Besetzung.

Lamine Sané

Nun traf es unlängst das Bundesliga Urgestein SV Werder Bremen, die sich mit dem wechselwilligen Lamine Sané beschäftigen müssen. Der Senegalese kam nicht zu einer Trainingseinheit, um einen Transfer zu erzwingen. Der Verein zog daraufhin die Reißleine und suspendierte ihn. Die Vereinsführung gab aktuell bekannt, dass es keine Rückkehr an die Weser geben würde. Dieser Vorfall ist nur ein weiterer Tiefpunkt der "neuen Mentalität" in der Bundesliga.

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