Fredi Bobic bei Stuttgart

Lang, lang ist es her, seit Fredi Bobic und der VfB Stuttgart getrennte Wege gingen. Im September 2014 sah die Lage der Schwaben unter Fredi Bobic alles andere als rosig aus und der vorletzte Tabellenplatz wurde von einem großen Anteil der Fans dem damaligen Sportdirektor und Sport-Vorstand angehängt. Wie auch auf der Trainerposition wurde die Reißleine gezogen und der VfB trennte sich von seinem langjährigen Gesicht.

Bobic hatte bei den Schwaben schon jede erdenkliche Position durchlaufen, startete seine Karriere in Stuttgart als Jugendspieler, agierte vier Jahre als Profi für die Rot-Weißen und hängte nochmal vier Jahre in seiner Funktion als Sportvorstand an.

Nach der Trennung von Bobic hoffte man in Stuttgart auf einen Kurswechsel, der sich letztendlich nicht vollzog, der VfB stieg ab und ist jetzt - zurück in der obersten Spielklasse - wieder vom Abstieg gefährdert und muss um jeden Punkt kämpfen, um am Ende der Saison über dem Strich zu stehen.

Ganz anders verlief die Zeit für Bobic. Nach einer Auszeit betrat der 46-Jährige den großen Schauplatz Bundesliga wieder - als neuer Vorstand Sport der Eintracht Frankfurt.

Der Höhenflug der Eintracht

Von einer Saison wie der der Eintracht kann man in Stuttgart lediglich träumen. Hinter dem BVB und dem souveränen Tabellenführer Bayern München liegt die Mannschaft derzeit auf dem dritten Rang und hat somit ein ordentliches Wort in Sachen Champions League mitzureden.

Für viele ist Frankfurt deshalb die Überraschung der Saison, auch für Bobics Nachfolger bei Stuttgart, Michael Reschke.

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Der 60-Jährige schwärmte jüngst in höchsten Tönen von Frankfurt und honorierte die Leistungen der Mannschaft von Kovac und Bobic. Zudem hob der Sport-Vorstand die exzellente Scouting-Arbeit hervor.

Die kommende Begegnung

Nun wird man sich am Samstag erstmals wieder vor heimischer Kulisse gegenüber stehen. Ob es ein freundschaftliches Wiedersehen wird, bleibt abzuwarten, ein spannendes Spiel wird es allemal.

Beide Mannschaften können sich einen Punktverlust kaum leisten, wenn auch aus unterschiedlichen Motivationen. Für die Eintracht gilt es, die Verfolger aus Leipzig, Leverkusen und Schalke auf Abstand zu halten und den Anschluss an Dortmund nicht zu verlieren, der VfB kämpft einzig und allein um den Verbleib in der Bundesliga.

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