Nachdem der #VfB Stuttgart vergangenen Freitag den Klassenerhalt beim 2:1-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg so gut wie fix gemacht hat und nun bis auf Rang acht vorgerückt ist, dürfte #VfB-Sportvorstand Michael Reschke nun die Kaderplanungen für die nächste Bundesligasaison vorantreiben.

Auch weil den Schwaben im Sommer schon wieder ein personeller Umbruch bevorsteht, dürfte Michael Reschke froh sein, dass er jetzt schon beginnen kann und dadurch mehr Zeit zur Verfügung hat. Denn alleine im Sommer laufen bei den Stuttgartern schon vier Leihgeschäfte aus. Carlos Mané (Sporting Lissabon), Jacob Bruun Larsen und Dzenis Burnic (Borussia Dortmund) sowie Takuma Asano (FC Arsenal) wechseln wohl alle wieder zu ihren Stammvereinen zurück.

Zusätzlich drohen mit Insua, Badstuber und Pavard drei Defensiv-Stammkräfte wegzufallen.

Ein Kandidat auf einen Wechsel zu den Schwaben ist ein ehemaliger Bundesligaspieler geworden: Johannes Geis (24) spielt derzeit auf Leihbasis beim spanischen Champions-League-Viertelfinalist FC Sevilla und kehrt nach der Saison zum FC Schalke 04 zurück. Der Sechser kommt bei den Spaniern nur sporadisch zum Einsatz und ist derzeit nicht glücklich über seine Situation. In den vergangenen drei Partien stand der gebürtige Schweinfurter nicht einmal im Kader der Andalusier. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. Dass der FC Sevilla die Ausstiegsklausel über zehn Millionen Euro zieht, ist daher unwahrscheinlich. Ab Sommer spielt er wohl auch in den Planungen von Schalkes Coach Tedesco keine Rolle bei den Königsblauen.

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So dürfte Geis für die Schwaben sogar zum Schnäppchen werden - derzeit ist auch der abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg am 24-jährigen Freistoßkünstler interessiert. Doch die Schwaben sollten die größeren Chancen auf eine Verpflichtung haben. Denn mit nur zwei Punkten Rückstand auf Platz 7, der zur Europa League-Qualifikation berechtigt haben die Schwaben einen echten Trumpf in der Hand.

Fakt ist: Auch für Johannes Geis würde ein Wechsel zurück in die #Bundesliga Sinn machen. Denn er muss sich erneut verändern um seine Karriere, die gerade einen Durchhänger hat, wieder in Schwung zu bringen. Der VfB Stuttgart wäre hier durchaus eine gute Adresse - vor allem wenn er europäischen Fußball bieten könnte. Die Schwaben sind mit Ascacibar und Gentner auf der Sechs zwar gut besetzt, diese sind jedoch keine Spielmacher. Daher würde ein Wechsel auch für die Stuttgarter Sinn machen.

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