Die Planungen für die neue Saison laufen beim FC Bayern München auf Hochtouren. Der Vertrag von Franck Ribery konnte vor Kurzem um ein Jahr verlängert werden. Auch der Nachfolger von Trainerlegende Jupp Heynckes steht mit Nico Kovac mittlerweile fest.

Doch in den Planungen für die neue Saison muss der deutsche Rekordmeister nun einen herben Rückschlag hinnehmen. Eine Vertragsverlängerung, die die Bayern diese Woche eintüten wollten, wurde von Seiten des Spielers abgelehnt.

Rafinha will nicht

Wie Sport 1 berichtet, hat Abwehrspieler Rafinha das aktuelle Angebot der Bayern ausgeschlagen, da es ihm nicht angemessen genug erschien.

Demnach fordert der Brasilianer einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre, die Münchener boten ihm, wie bei allen Spielern über 30, lediglich eine Verlängerung für ein weiteres Jahr an.

Sollte sich die Führungsetage um Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß nicht dazu durchringen können, Rafinha einen Vertrag über zwei Jahre anzubieten, wird dieser wohl oder übel einen ablösefreien Wechsel im Sommer anstreben. Genügend Interessenten für Rafinha gibt es allemal. Erst im Winter wollte der FC Chelsea ihn nach London locken. Ob die Blues noch immer interessiert sind, ist momentan jedoch fraglich, da zur Zeit noch nicht abzusehen ist, ob Trainer Antonio Conte auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie steht. Interesse wurde im letzten Winter auch Inter Mailand nachgesagt.

Dass Rafinha gerne in München bleiben würde, machte er bereits mehrmals deutlich (Die heißesten Transfergerüchte).

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Es ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass die Verhandlungen zwischen beiden Parteien noch nicht beendet sind. "Es sieht gut aus", sagte Rafinha, angesprochen auf die Vertragsverhandlungen. „Wir müssen uns jetzt erst mal auf die nächsten Spiele konzentrieren. Jetzt kommt das Halbfinale gegen Real Madrid und dann schauen wir, was geht."

Bayern erster Ansprechpartner

Sport 1 zufolge steht Rafinha auch langfristigen Angeboten aus dem Ausland offen gegenüber. Der erste Ansprechpartner wird aber weiterhin der FC Bayern bleiben. Erst wenn die Verhandlungen tatsächlich scheitern sollten, wird sich der Spieler mit anderen Vereinen beschäftigen.

Ein Wechsel in seine brasilianische Heimat scheint momentan noch ausgeschlossen. Das Niveau in Brasilien ist für die momentane Form des polyvalenten Außenverteidigers schlichtweg zu niedrig. Ebenso ist ein Wechsel innerhalb der Bundesliga auszuschließen.

Die Entwicklungen in den Vertragsverhandlungen bleiben ebenso spannend, wie die Frage, ob Arjen Robben sich mit einem Vertrag für nur ein Jahr zufrieden geben wird (Robben Nachfolger angeblich gefunden).