Niko Kovac ab Sommer neuer Trainer des FC Bayern München

Worüber seit Wochen spekuliert wurde bestätigt sich nun nach Angaben der Eintracht aus Frankfurt und dem FC Bayern München. Niko Kovac übernimmt in der kommenden Saison den Chef-Trainerposten von Jupp Heynckes beim Rekordmeister. Die Bayern und Kovac haben sich demnach auf einen Dreijahresvertrag geeinigt, der von Anfang Juli dieses Jahres bis Ende 2021 datiert ist.

Der Kroate besitzt zwar noch einen bis 2019 laufenden Vertrag bei den Hessen, ließ sich aber bei Abschluß eine Ausstiegsklausel für den Fall einer Anfrage der Bayern, sowie zwei anderen auslänischen Klubs eintragen.

Die Ablösesumme wurde mit 2,2 Millionen Euro beziffert.

Kovac machte selber in seiner als Spieler aktiven Zeit bei den Bayern in 34 Spielen 3 Tore.

Noch vor einer Woche hatte er erklärt, dass es bisher keinen Kontakt zu den Münchnern gäbe und er sicher seinen Vertrag bei der Eintracht erüllen würde. Er bestätigte dass die Bayern erst am letzten Donnerstag den Kontakt mit ihm gesucht hätten um ein Angebot zu unterbreiten. Dieses habe er dann auch angenommen. Doch nur kurze Zeit danach sickerte bereits in München durch, dass der Kroate einen Vertrag beim Rekordmeister annehmen würde.

Das ist "Unprofessionell" und "Respektlos"

In dieser so wichtigen Phase der Saison kritisierte Eitrachts Sportvorsitzender Fredi Bobic. Die Bayern sind "durch" und hätten nur an sich gedacht. Für die Frankfuter geht es aber um die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe.

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"Das hat uns sehr überrascht, ist unglücklich, respektlos und unprofessionell, da die Informationen nicht aus Frankfurt stammen, dieses würden wir hier nicht so pflegen", so Bobic weiter. Das sei der komplett falsche Zeitpunkt und unkollegial. Räumte aber ein, dass es im Profi-Fußball immer Situationen gibt in denen ein Spieler oder Trainer den Verein wechselt. Da bräuchte man auch nicht über Moral sprechen, aber die Vorgehensweise befinde er als sehr bedenklich und respektlos, da es auch vorher keinen Kontakt mit den Bayern Verantwortlichen gegäben hätte.

Kovac erklärte sich noch am Freitagmorgen gegenüber der Mannschaft und bekräftigte, dass es ihm schwer falle die Frankfurter zu verlassen, aber man nicht so oft die Gelegenheit bekomme in München zu arbeiten. Er bedauere auch, dass die Angelegenheit so schnell ans Licht gekommen sei, was weder an ihm noch an Fredi Bobic geleben habe.

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