Es war die 88. Minute als #Stuttgart-Coach Tayfun Korkut gegen Borussia Dortmund zum dritten Mal wechselte: Orel Mangala für Santiago Ascacibar. So schön, so gut. In den Minuten zuvor wechselte Korkut Bruun Larsen und Berkay Özcan ein - nicht Anastasios #Donis. Der Stürmer schmorrte erneut 90 Minuten auf der Auswechselbank. Nur 45 Minuten spielte der Stürmer unter Korkut in der bisherigen Saison, seit acht Spielen gar nicht mehr. Für die VfB-Anhänger angesichts seines enormen Potentials unverständlich. Noch in der Hinrunde war der Grieche in der VfB-Schwächephase der beste Offensivakteur in den Reihen der Stuttgarter. Gegen den 1. FC Köln erzielte er sein erstes Tor, verletzte sich danach bitter an der Schulter.

Schon in der Winterpause ließen Medien durchklingen, dass Sportdirektor Michael Reschke nicht der größte Fan von dem 21-Jährigen sei. Tayfun Korkut wohl auch nicht. Auf Pressekonferenzen gibt sich der Trainer aber bedeckt: "Die zweite Reihe ist nah dran. Alle geben Gas im Training." Ob das stimmt? Zumindest wurde Donis am Anfang der Saison immer wieder schlampiges Verhalten und Unpünktlichkeit vorgeworfen. Die VfB-Fans hingegen wünschen sich Donis zurück auf den Platz. Mit seiner Schnelligkeit und Zug zum Tor kann er - zumindest von der Bank kommend - Schwung in die Partie bringen. Stattdessen bevorzugt Korkut neuerdings BVB-Leihgabe Jacob Bruun Larsen und VfB-Talent Berkay Özcan.

Donis mit Instagram-Post

Geäußert hat sich der Ex-Stürmer von Juventus Turin zu seiner bisherigen Situation nicht.

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Doch jetzt meldet er sich via Social-Media: "Ich danke allen für die Unterstützung. Ich lebe noch, bin gesund und geduldig. Meine Zeit kommt noch!", gibt sich Donis kämpferisch. Ein Lebenszeichen des Griechen - und ein hoffnungsvolles. Zumindest lässt sich interpretieren, dass Donis aktuell keine Wechselgedanken hat und sich durchsetzen will. Donis hat gesprochen, jetzt ist Korkut an der Reihe, seinem Stürmer eine Chance zu geben.

Baumgartl zurück im Training

Der seit vier Wochen fehlende Timo Baumgartl ist wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Der Innenverteidiger hatte mit einer Gehirnerschütterung zu kämpfen. "Wir müssen schauen, wie er auf diese Belastung jetzt reagiert", sagte Korkut. "Heute sah es aber schon sehr gut aus!"

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