Matthias Friedrichs klare Ansage: In Großwechsungen soll gewonnen werden

„Wir fahren nach Großwechsungen, um zu gewinnen. Und wenn es ein schmutziges 1:0 wird, soll es uns auch recht sein.“ Die Kampfansage von Trainer Matthias Friedrich vor dem sonntäglichen Auswärtsspiel seines FSV Kölleda (15.) in der Fußball-Landesklasse bei Blau-Weiß Großwechsungen (13.) kann aufgrund der tabellarischen Situation kaum logischer sein.

Zwar liegt der FSV 06 nach dem Osterwochenende und dessen (aus seiner Sicht) reihenweise ungünstigen Spielausgängen nunmehr sechs bis neun Punkte hinter der Konkurrenz, die um den Klassenverbleib rackert.

„Da mussten wir ohne eigenes Spiel tatenlos zusehen.“ Doch insbesondere die im Februar stattgefundenen eigenen Nachholpartien haben Friedrich und seiner Elf Mut gemacht, den unmittelbaren Wiederabstieg in die Kreisoberliga in den letzten 13 Saisonspielen doch noch zu verhindern.

„Beim Sieg gegen Wüstheuterode haben wir stark gespielt, beim Unentschieden gegen Bielen auch 80 Minuten lang. Die Leistung beim 2:2 in Mühlhausen war überragend“, gibt Matthias Friedrich seinen Mannen Kraft und Selbstvertrauen für das terminlich straff organisierte Restprogramm.

Mit Linksverteidiger Thomas Löser und Routinier Marc Kümmerling hat sich Kölleda zudem in der Winterpause bemerkbar verstärkt. „Thomas ist ein mental starker Typ, der für Stabilität sorgt. Und Marc Kümmerling hat nicht zuletzt mit sechs Toren in vier Spielen bewiesen, wie wichtig er für uns schon jetzt ist.

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Er führt die Truppe, hat bisher auch fußballerisch restlos überzeugt und ist ein charakterlich wunderbarer Gewinn für alle.“

Mit drei Punkten auf das Glück des jungen Papas anstoßen

Hilfreich für die Mission Landesklasse 2018/19 wäre indes nicht nur ein Sieg in Großwechsungen -- in einem dieser sogenannten Sechs-Punkte-Spiele am Sonntag (15 Uhr), sondern auch erfolgreiche Schützenhilfe zweier Erfurter Mannschaften 24 Stunden zuvor: Sowohl der FC Erfurt Nord (3.) als auch Blau-Weiß Büßleben (7.) empfangen potenziell abstiegsgefährdete Gegner.

Die Nordler peilen nach ihren jüngsten beiden Siegen am Osterwochenende (4:3 gegen Siemerode und 2:0 gegen Bielen) den Hattrick an der Grubenstraße gegen Bad Frankenhausen (11.) an und nebenher das Festigen des Platzes auf dem Podium.

Ein besonderes Glück widerfuhr Büßlebens Coach Mario Wisocki vor einem Monat, als er Papa wurde. Darauf mit seinem Team nach dem Duell gegen Wüstheuterode (10.) anzustoßen, bereitete umso mehr Freude, würde sein Team zuvor endlich mal wieder einen Dreier zuwege gebracht haben.

Der letzte Glücksmoment in Sachen Landesklasse-Dreier liegt nämlich für den Blondschopf bereits fünfmal so lang in der Vergangenheit -- fünf Monate also. „So viele Spiele haben wir zwar in der Zwischenzeit nicht gehabt. Doch in denen lief es nicht gut; sicher auch, weil uns die Grippewelle erwischt hat. Nun sind aber wieder viele Leistungsträger zurück: Mit Leuten wie Robert Simon, Peter Lammert, Jacob Gunkel, Timon Kirrmeier oder auch Max Laube kann und werde ich das Team in die Pflicht nehmen. Ein Sieg täte uns gut, um den Platz im gesicherten Mittelfeld zu untermauern."

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