Vertrag bei den „Roten Bullen“ aus Leipzig noch bis 2020 gültig

Eigentlich sollten die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Stürmerstar Timo Werner (Foto mit RB-Sportdirektor Ragnick) noch vor der Fußball WM in Russland abgeschlossen sein, so Sportdirektor Ralf Ragnick noch vor kurzer Zeit im Interview. Genauso wie die schon erfolgreich beschlossene Verlängerung mit Teamkollegen Marcel Sabitzer der bis Ende Juni 2022 unterschrieben hat. Aber nach dem 2:5 Debakel im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenem Samstag und das Abrutschen auf den 6. Tabellenplatz hat Sportdirektor Ragnick alle Verhandlungen bis Saisonende vertagt.

Er habe dem Trainer mitgeteilt die volle Konzentration auf die letzten drei Spiele zu legen, dieses gelte auch für Spieler wie Timo Werner (22) dessen derzeitiger Marktwert mit 60 Millionen Euro beziffert wird und alle anderen. Die Gespräche sollen aber unmittelbar nach Abschluß des letzten Spieltages folgen.

Champions-League-Qualifikation zunächst in weite Ferne gerückt.

Nach den zuletzt nicht so sehr überzeugenden Leistung sind die Sachsen mit einem Rückstand von vier Punken auf Bayer04 Leverkusen und zwei Punkten Rückstand auf die TSG 1899 Hoffenheim auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Dadurch ist das Erreichen des zur Champions-League Qualifikation berechtigenden vierten Tabellenplatzes stark in Gefahr. Zumindest die Teilnahme an der Europa League soll in den letzten drei Spieltagen gerettet werden.

Ein nicht erreichen der gesteckten Ziele würde den Verhandlungsspielraum womöglich sehr einschränken. Sicherlich stellt sich dann auch die "Trainerfrage" in Person von Ralph Hasenhüttl, der noch einen Vertrag bis 2019 besitzt. In erster Line sollte in den kommenden Spielen die Abwehrleistung verbessert werden um nicht so viele Gegentore zu kassieren wie in den letzten vier Partien. Offensichtlich sind die mentale Schwächen und die "Doppelbelastung" in einer langen Saison mit die Hauptgründe vieler individueller Fehler einzelner Spieler in knappen Begegnungen. Leipzig Torwart Péter Gulásci hofft jedenfalls wie viele seiner Teamkollegen auf den Verbleib von Ralph Hasenhüttl.

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