Vor der Saison und auch zu Beginn der Rückrunde hatten es wohl auch kaum die größten Optimisten unter den Fans des #VfB Stuttgart für möglich gehalten, dass ihr Verein, der als Aufsteiger in die Spielzeit gegangen ist, bereits am 30. Spieltag den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt machen könnte. Aufgrund der Ergebnisse der letzten Wochen, auch aufgrund der Niederlagen direkter Konkurrenten hat sich diese komfortable Situation für die Schwaben ergeben.

Allerdings kann der sichere Ligaverbleib nicht aus alleiniger Kraft an diesem Spieltag geschafft werden, sondern nur mit Schützenhilfe anderer Vereine. So können die Schwaben frühestens am Montagabend auf der Couch die Sektkorken knallen lassen.

Fest steht aber bereits, dass die Roten nicht mehr direkt absteigen können.

Wir liefern einen kleinen Überblick, wie die Stuttgarter den Klassenerhalt am Wochenende fix machen können:

Mit einem Heimsieg bleiben die Stuttgarter auch nächstes Jahr Erstligist, wenn die Mainzer gegen den SC Freiburg nicht dreifach punkten können. In diesem Fall hätten die Stuttgarter um ihren Cheftrainer Tayfun Korkut mit 41 Punkten schon mindestens 13 Punkte Vorsprung auf die von Sandro Schwarz trainierten Rheinhessen, die mit einem Unentschieden gegen die Breisgauer auf lediglich 28 Zähler kämen. Einzigster "Nachteil" aus Sicht des Stuttgarter Bundesligisten: Man könnte die Klassenerhaltsfeier nicht im Stadion mit den eigenen Fans feiern, denn die Begegnung des FSV Mainz 05 gegen die Badener steigt erst am späten Montagabend – sprich die Cannstatter könnten den Klassenerhalt erst Anfang nächste Woche zuhause vor dem Fernseher zelebrieren.

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Angenommen Mainz schlägt den SC Freiburg und Wolfsburg den FC Augsburg. Auch dann wäre der Klassenerhalt noch nicht ganz sicher. Der Vorsprung der Weiß-Roten (41 Punkte) auf die vom Ex-VfB-Coach Labbadia trainierten Niedersachsen (29 Punkte) läge dann bei 10 Punkten bei 4 verbleibenden Spielen. Verliert Wolfsburg allerdings gegen Augsburg wäre der Klassenerhalt zu 99,9% eingetütet, da der VfB dann 12 Punkte vor Wolfsburg wäre, das Torverhältnis jedoch recht ausgeglichen wäre. Trotzdem sollten 12 Punkte Vorsprung bei 4 verbleibenden Spielen letztendlich reichen, denn der VfB wird wohl kaum alle vier Spiele zu Saisonende verlieren und Wolfsburg alle gewinnen.

Ein Remis würde den Jungs von Tayfun Korkut reichen, wenn der 1. FSV Mainz 05 gegen den Sportclub Freiburg nicht punktet. Auch dann würde der Abstand zwischen den Stuttgartern (mit 39 Punkten) und dem dann weiter auf dem Relegationsplatz stehenden 1. FSV Mainz 05 (27 Punkte) in Anführungszeichen nur 12 Punkte betragen. Doch wenn man sich in diesem Fall das Torverhältnis beider Mannschaften ansieht (VfB Stuttgart bei -8, Mainz bei -17) müsste hier bei den Schwaben alles schiefgehen, sodass sie kaum noch eine Möglichkeit haben über den Umweg Relegation nächste Saison nur in der 2.

Liga an den Start zu gehen.

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