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Auch wenn viele es noch nicht zugeben wollen, war das Ausscheiden des deutschen Rekordmeisters aus der Champion Leagues eine bittere Enttäuschung für Spieler und Fans. Die Führung hat sich zwar bemüht nach Außen eine Zufriedenheitsatmosphäre zu verkaufen, indem beim Empfang nach der Spiel euphorisch applaudiert wurde und mehrfach gesagt, wie gut das Team gespielt hatte. Es war aber in den Gesichtern der Spieler und auch deutlich beim Coach Jupp Heynckes zu sehen, dass sie es wieder nicht geschafft haben eine spanische Mannschaft zu besiegen. Und das schon zum fünften Mal, denn ganze fünf Mal hintereinander schaffte eine spanische Mannschaft den FC Bayern aus dem Rennen um den Champion League-Titel zu bringen.

Mangel an „echten“ Stars soll behoben werden

Thomas Müller (28), Robert Lewandowsky (29) und David Alaba (25) gehören zu den Stars der deutschen Bundesliga. Dennoch sind auf internationalem Parkett keine richtigen Stars, wenn sie mit einem Lionel Messi (30), Karim Benzema (30) und geschweige von dem Status eines Cristiano Ronaldo (33) verglichen werden. Der FC Bayern verfügt mit dem Boateng-Hummels-Duo [VIDEO] eine sehr starke Verteidigung, die wahrscheinlich die beste auf der ganzen Welt ist. In der Offensive ist aber noch viel zu holen. Im zweiten Halbfinale-Spiel verwertete die Bayern-Offensive gerade zwei von 24 Torchancen. Das ist auf diesem Niveau sehr wenig. Schon Benzema schoss zwei Tore aus zwei Chancen.

Wer steht denn noch zur Verfügung? Vor einigen Monaten hatten die Bayern-Bosse mit dem Berater des französischen Nationalspielers Antoine Griezmann kokettiert.

Die Ausstiegsklausel des 27-Jährigen lag bei 100 Millionen. Wenn ein Wechsel stattfände, würde aber Griezmann nur zum FC Barcelona gehen, hieß es. Ein Wunschkandidat von Rummenigge ist der Argentinier Paulo Dybala, der momentan für Juventus Turin spielt. Auch das könnte eine teure Angelegenheit sein, denn laut „Bild, würde der argentinische Nationalspieler auch um die 100 Millionen kosten. Der Südamerikaner ist zwar bereit für einen Wechsel, will aber in einen spanischen Klub gehen, wie er vor kurzem äußerte.

Rekord Transfer für deutschen Rekordmeister

Schon im Januar sollen Bayern-Bosse Uli Hoeneß mit Karl-Heinz Rummenigge über große Transfers beim bayerischen Verein gesprochen haben. Die Zeit ist reif für eine neue Ära im deutschen Fußball. Nun wird spekuliert, dass die Aussagen von Hoeneß, auch mal für 80 bis 100 Millionen Spieler zu kaufen, bald umgesetzt werden könnte. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit für einen offensiven Spieler, denn da liegen die aktuellen Schwächen des Münchner Klubs. Im Lande wird es aber vielen nicht gefallen, wenn der FC Bayern so viel Geld in die Hand nimmt. Der Abstand zu den anderen Bundesligisten wäre nämlich noch großer als bisher. Aber man muss sich ja wohl entscheiden. Will man im internationalen Fußball [VIDEO] mithalten, sind solche Transfers nicht zu vermeiden. #FCBayern