Der VfB Stuttgart befindet sich mitten in den Planungen für die kommende Saison. In den Planungen keine Rolle gespielt hat bis vor kurzem die mögliche Qualifikation für die UEFA Europa League, die in Kürze aufgrund des Stuttgarter 4:1-Auswärtssiegs in München und insgesamt neun Punkten im Bundesliga-Endspurt gegen Leverkusen und Hoffenheim, nach fünf Jahren Abstinenz Realität werden könnte, sollte der FC Bayern das Pokalfinale am Samstag gewinnen.

Sportvorstand Michael Reschke bastelt schon ordentlich am Kader für die neue Saison, der bei erfolgreicher Europa-Quali breiter aufgestellt werden müsste. Wer beim VfB eine Rolle spielt oder spielen soll:

Im Tor besteht bei den Schwaben kein Transferbedarf.

Ron-Robert Zieler stach in der Rückrunde als der ideale Mann im Kasten der Stuttgarter hinaus. In 17 Rückrunden-Spielen hielt er achtmal die Null und musste nur 14-mal hinter sich greifen. Mit Alexander Meyer und Jens Grahl hat man zudem zwei weitere Torhüter in den Reihen, die im Notfall aushelfen könnten. Letzterer verlängerte vor kurzem den Vertrag.

In der Verteidigung gibt es bei den Schwaben einige Veränderungen. Mit Insua verlängerte zuletzt ein Linksverteidiger, mit Borna Sosa von Dinamo Zagreb wurde ein weiterer Linksverteidiger dazugeholt. AIlton, der derzeit an Estoril Praia ausgeliehen ist wird nicht zum VfB zurückkehren. In der Innenverteidigung sollen Pavard, Baumgartl und Kaminski bleiben. Auch mit Badstuber will man verlängern, er wird den Verein aber ablösefrei verlassen.

Mit Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg verpflichteten die Schwaben aber bereits adäquaten Ersatz. Jerome Onguene bleibt wohl bei RB Salzburg. Rechts holten die Weiß-Roten Pablo Maffeo von Manchester City als Ersatz für Andreas Beck, dessen Comeback sich bis über den Saisonbeginn hinaus verzögern wird. Als Ersatz hätte man dann noch Matthias Zimmermann, Jean Zimmer soll bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf bleiben.

Im defensiven Mittelfeld ist man mit Aogo, Mangala, Ascacibar und Gentner gut aufgestellt, möchte dort allerdings nochmal nachrüsten, da Gentner nicht jünger wird und Ascacibar wohl über den Sommer 2019 nicht zu halten sein wird. Leihspieler Ofori kehrt nicht mehr zum VfB zurück. Jacob Bruun Larsen wollen die Stuttgarter fest verpflichten.

Offensiv stehen dem VfB in der kommenden Saison mit Erik Thommy, Berkay Özcan, Nicolas Sessa, Chadrac Akolo und Neuzugang David Kopacz junge, frische, wendige und talentierte Spieler zur Verfügung. Julian Green kehrt wie Tobi Werner nicht zum VfB zurück.

Green fehlt das Können für die Bundesliga, Werner möchte in Nürnberg bleiben. Carlos Mané könnte erneut ausgeliehen werden, hier hängt es momentan von Sporting Lissabon ab.

Im Sturm hat der VfB echte Waffen. Neben dem Nationalspieler Gomez der zuletzt seinen Verbleib bestätigte, sowie dem bulligen Stürmer Ginczek haben die Schwaben mit dem Griechen Donis, wie sich zuletzt beim Spiel in München zeigte, einen pfeilschnellen Angreifer in ihren Reihen, der weiß wo das Tor steht. Frage nur, ob er beim VfB bleibt, zuletzt sagte Reschke, dass man die Tür für einen Wechsel nicht öffnen werde.

Fazit: Der VfB wird wohl im offensiven, sowie im defensiven zentralen Mittelfeld nachrüsten. Es fehlt noch ein echter kreativer Spielertyp á la Didavi oder Maxim. Laut Reschke wird man noch Verpflichtungen durchführen, aber Stand jetzt ist der VfB für die kommende Spielzeit richtig gut aufgestellt.

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