Hoeneß – Bayern Kader steht fest „mehr oder weniger“

Nach der bitteren Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Pokal-Finale möchte der Präsident des FC Bayern keine gravierenden Änderungen am Kader mehr vornehmen. So sagte er zur Meisterfeier am Münchner Rathausbalkon, dass man nichts mehr investieren wolle, sondern die eigenen Spieler dazu bringen müsse besser zu spielen. Zudem richtete er einen Apell an die eigene Mannschaft, das Verein Spieler benötige, die in wichtigen Spielen an das Leistungslimit gehen und nicht gegen schwache Gegner.

Nach der Niederlage gegen Frankfurt und dem Champions-League-Aus gegen Real Madrid feiern die Bayern lediglich die Meisterschaft.

Und das trotz starker Saison. Hoeneß schließt aber einen 100 Mio. Euro Transfer nahezu kategorisch für die kommende Saison aus und verweist auf das bereits bestehende Personal, welches Niko Kovac formen soll. In der Saison 2018/19 löst Niko Kovac den eingesprungen Jupp Heynckes an der Trainerbank ab.

Und so hat auch der FC Bayern bisher noch keine Transferausgaben getätigt. Der bisher einzige Neuzugang, Leon Goretzka kommt ablösefrei vom Schalke 04.

Karl-Heinz Rummenigge ist hingegen auch größeren Transfers nicht abgeneigt

Karl-Heinz Rummenigge hingegen sagte zu diesem Thema vor kurzem noch im Merkur, dass der FC Bayern zwar gut besetzt sei und eigentlich kein akuter Handlungsbedarf bestehe. Wenn jedoch interessante Spieler ins Visier kämen, werde man sich sicherlich damit auseinandersetzen.

Zudem fügte er hinzu, dass man den gesamten Markt stets beobachte.

Auf die Aussagen von Präsident Hoeneß hingegen sagte Rummenigge, dass es noch keine finalen Pläne gäbe, außerdem öffne der Transfermarkt erst kommende Woche und dass somit erst dann gewisse Entscheidungen fallen könnten. Man darf also gespannt sein ob sich am Ende Hoeneß durchsetzt oder ob Niko Kovac da eventuell noch ein paar Wünsche und Vorstellungen miteinbringen kann.

Es scheint noch Abstimmungsprobleme in der Clubführung zu geben, wie man den Kader für die kommende Saison ausrichten möchte. Auch wenn mit Ribery und Robben zwei Leistungsträger der letzten zehn Jahre für ein weiteres Jahr unterschrieben haben, so sind sie nicht mehr das Maß der Dinge auf ihren Positionen. Die große Frage dürfte also sein, ob die Führung den jetztigen Spielern das Vertrauen ausspricht oder doch noch mal kräftig in die Schatulle greift, um einen Superstar zu holen. Die Entscheidung ist für die Bundesliga irrelevant, jedoch für internationale Ambitionen vielleicht ausschlaggebend.

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