Merkwürdiges Verhalten von Robert Lewandowksi [VIDEO]

Beim Rekordmeister FC Bayern München [VIDEO] wundert man sich schon sehr über das Verhalten von Lewandowski in den letzten Wochen. Der 29-Jährige wirkt immer öfter lustlos und stellt sich seit einiger Zeit nicht mehr vollends in den Dienst der Mannschaft. Bei seiner Auswechslung am Samstag gegen Köln verweigerte er sogar der Trainer-Legende Jupp Heynckes den Handschlag. Auch bei den entscheidenden Spielen im Halbfinale der UEFA Champions League gegen Real Madrid war vom Polen wenig bis nichts zu sehen.

Paul Breitner zum Beispiel, der bis 2017 Markenbotschafter bei den Bayern [VIDEO]war, äußerte sich wie folgt: "Die Mannschaft wird sich fragen, ob das ein Typ ist, den sie noch dabei haben will." Es sieht stark danach aus, dass Robert Lewandowski mit seinem Ego-Trip seinen Abgang provozieren möchte, er zieht also eine vergleichbare Show ab, wie es Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé bei Borussia Dortmund getan haben.

Ein Bericht des italienischen Nachrichtenportals "Calciomercato" vermeldet, dass der FCB sich ernsthaft mit einem Verkauf des polnischen Angreifers in Richtung Manchester United beschäftigen soll.

Insbesondere der Teammanager von Manchester United, José Mourinho soll sich bei den Red Devils für eine Verpflichtung des Stürmer-Stars stark machen. Bei den Red Devils ist momentan der Belgier Romelu Lukaku in der Sturmzentrale gesetzt, er gilt aber nicht als unumstritten.

An der Säbener Straße hatten die Klub-Verantwortlichen um den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge vor kurzem noch ausgeschlossen, sich über einen Verkauf des 29-Jährigen überhaupt Gedanken zu machen. Doch das Blatt scheint sich nach der Lage der Dinge momentan zu wenden.

Mögliche Nachfolger für Lewandowski

Als mögliche Nachfolger für Robert Lewandowski nennt "Calciomercato" die Namen Antoine Griezmann, Paulo Dybala oder Anthony Martial.

Vor allem der französische Mittelstürmer Griezmann, der bei Atlético Madrid unter Vertrag steht, wurde in letzter Zeit häufig mit einem Transfer nach München in Verbindung gebracht. Der Franzose ist ein interessanter und starker Angreifer, jedoch wird ein Wechsel nicht günstig und auch der FC Barcelona soll Interesse an diesem Spieler zeigen. Der Vertrag von Griezmann läuft noch bis 2022, verschiedene Gerüchte deuten aber auf eine Ausstiegsklausel hin, die 100 Millionen Euro betragen soll. Ein Verkauf von Lewandowski würde natürlich viel Geld in die Kassen spülen, denn sein Arbeitspapier gilt bis zum Jahr 2021. Sportlich jedoch wird Robert Lewandowski nur schwer zu ersetzen sein, schließlich hat er in seiner Zeit in der Fußball Bundesliga seit 2010 insgesamt schon 180 Tore im deutschen Fußball-Oberhaus erzielt. Dafür hat er nur 256 Spiele im Trikot von Borussia Dortmund und dem FC Bayern München benötigt.