Der Ex-Stuttgarter kam bisher bei den Bayern nicht über die Schwelle des Ergänzungsspielers hinaus. Sebastian Rudy spielte am Anfang seiner Profikarriere und bis 2010 für die Schwaben, dann wechselte zur TSG 1899 Hoffenheim. Seit 2017 spielt Rudy für den FC Bayern [VIDEO].

Vor kurzem hatte Rudy in einem Interview beim Kicker geäußert: „Bank oder Tribüne sind nicht mein Anspruch.“ Und damit machte er deutlich, dass er beim deutschen Rekordmeister nicht ganz zufrieden ist.

Nach seinen Aussagen fingen die Spekulationen an, dass eine eventuelle Rückkehr zum Ex-Klub Stuttgart möglich wäre. Der Sportvorstand des VfB Stuttgart, Michael Reschke hat die Frage einer Rückkehr von Rudy nach Stuttgart nicht dementiert.

Dennoch sagte er, dass es generell sehr schwer sei, Spieler vom FC Bayern zu bekommen [VIDEO]. Zudem wäre der aktuelle Preis für Rudy vom Stuttgarter Klub schwierig zu stemmen. Laut Transfermarkt liegt der aktuelle Marktwert von Rudy bei 15 Millionen Euro. Das ist viel mehr als die Stuttgarter bereit wären zu zahlen. Die Schwaben setzen vor allem auf Schnäppchen wie zuletzt bei Mario Gomez für mickrige 2 Millionen Euro.

Schon im Januar Spekulationen über Abgang nach Streit mit James

Rudy hat nicht nur Probleme mit seiner Leistung auf dem Spielfeld bei den Bayern, sondern auch mit Mannschaftskollegen. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit Spielkamerad James Rodríguez während des Trainings, bei der beinahe die Fäuste gefallen wären, berichtete Sportbild, [VIDEO] dass Rudy den Münchner Klub verlassen würde.

Das ist damals nicht geschehen.

Jupp Heynckes reagierte zwar gelassen zum Vorfall und sagte, dass solche Vorfälle im Fußball möglich sind, trotzdem konnte Rudy offensichtlich nicht Heynckes überzeugen, denn er kam in der ganzen Saison kaum zum Einsatz. Auch im Spiel gegen seinen Ex-Verein musste Rudy von der Ersatzbank zuschauen, bis er für gerade einmal 20 Minuten als Joker einwechselt wurde.

Kein Abgang von München nach einem Jahr

In den letzten Wochen hörte man oft, dass Schalke 04 und der VfB Stuttgart Interesse an Rudy gezeigt haben. Sich gleich nach einer Saison aus dem Staub zu machen, plant der Defensivspieler aber offenbar nicht. Denn dem Kicker sagte Rudy eindeutig: „Ich möchte nicht weg hier. Ein Wechsel steht nicht zur Debatte“. Die Konkurrenz von Rudy ist in Bayern sehr groß. Er muss sich erst mal gegen gestandene internationale Bayern-Spieler wie Martinez, Thiago oder Vidal behaupten, was nicht gerade eine leichte Aufgabe ist. Zudem kommt in der nächsten Saison Leon Goretzka als weiterer Mitkämpfer im bayerischen Kader und macht Rudy die Aufgabe, in München anzukommen nicht unbedingt leichter.