Neuer Transferwirbel um Stuttgarts Abwehrjuwel Benjamin Pavard! Der Schlüsselspieler der Schwaben der vergangenen Saison weckt weiterhin das Interesse internationaler Top-Klubs. Auch der deutsche Rekordmeister hat die Fühler nach dem Franzosen ausgestreckt und darf sich große Hoffnungen auf eine Verpflichtung machen, auch wenn Michael Reschke (Sportvorstand des VfB Stuttgart) vor nicht allzu langer Zeit allen Interessenten eine Abfuhr erteilte.

Doch ist Pavard für die Bayern tatsächlich eine Wunschlösung? Mit Niklas Süle verpflichteten sie erst letzten Sommer einen Innenverteidiger von der TSG Hoffenheim.

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Da allerdings Jerome Boateng zuletzt immer mit einem Wechsel ins Ausland liebäugelte, scheint man beim FC Bayern schon auf einer Ersatzsuche zu sein.

Pavard verpasste beim VfB keine Einsatzminute und wurde vergangene Woche in Frankreichs WM-Kader nominiert.

Dabei setzte er sich gegen klangvolle Konkurrenz durch und darf sich nun zurecht auf Spielzeit bei der WM in Russland freuen. Dass allerdings nicht nur in der Nationalmannschaft die Aufmerksam größer wird, war zu erwarten.

Denn nach Informationen des französischen Sportmagazins 'lesport10' steht der 22-Jährige weit oben auf der Einkaufsliste des CL-Halbfinalisten. Noch im Sommer wollen die Münchener den jungen Lockenkopf an die Säbener Straße lotsen. Zuletzt war der FCB auch an Kevin Vogt von der TSG Hoffenheim interessiert.

Entscheidet sich der deutsche Meister für Pavard, müssen die Bayern tief in die Tasche greifen. Zuletzt hatte VfB-Sportvorstand Michael Reschke versichert, dass man bei einem ANgebot von 30 Millionen Euro nicht einmal die Tür öffnen würde, sprich es müsste mindestens eine Ablösesumme im Bereich von 40-50 Millionen über den Ladentisch gehen, zumal der Franzose bei den Schwaben noch einen Vertrag bis 2021 hat.

Möglich wäre auch ein Tauschgeschäft. Der VfB möchte laut mehreren Medienberichten unbedingt Sebastian Rudy verpflichten.

Klar ist, der VfB möchte Pavard gerne über den Sommer hinaus halten. Spielt er jedoch eine klasse WM wird er für den VfB kaum zu halten sein. Auch Pavard hatte zuletzt signalisiert, dass er sich in Stuttgart sehr wohl fühle, vermeidete allerdings auch ein klares Bekenntnis zu den Schwaben. Der Tabellensiebte der abgelaufenen Bundesliga-Saison hat jedenfalls keine Not ihr größtes Abwehrtalent gehen zu lassen, muss sich bei einem hohen Angebot aber ernsthafte Gedanken machen.

Zuletzt waren auch Dortmund und Tottenham an ihm interessiert.

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