Für Angebote seitens des FC Bayern zeigt sich nicht nur Malcom von Girondins Bordeaux selbst in einem Interview mit der Bild-Zeitung offen. Neben dem 21-jährigen Rechtsaußen kann sich auch Girondins-Präsident Stéphane Martin unter entsprechenden Konditionen einen Wechsel vorstellen. Der Brasilianer wäre bei den Bayern eine ideale Ergänzung zu Arjen Robben. Wie die Experten von Eurosport auf ihrer Internetseite schreiben, steht für den Spieler derzeit ein Preis in Höhe von 60 Millionen Euro im Raum.

Bei Girondins Bordeaux an 35 Toren beteiligt

Seit Januar 2016 spielt der gebürtige Brasilianer Malcom auf der rechten Seite bei Girondins.

Er könnte damit beim FC Bayern ideal als eine Ergänzung für Arjen Robben auflaufen oder diesem zu gegebener Zeit nachfolgen. Bei Girondins war Malcom in 93 Spielen an insgesamt 35 Toren beteiligt. Er erzielte hier 20 Treffer. Gleichzeitig assistierte er zu 15 Treffern in gegnerischen Toren.

Der Vertrag Malcolms bei Bordeaux läuft noch bis ins Jahr 2021. Wie auf dem Internetportal Eurosport weiter zu lesen ist, dementiert der Spieler Berichte im Beisein seines Präsidenten nicht, nach denen sich sein Management bereits mit den Verantwortlichen beim FC Bayern über die Eckdaten eines Vertrages über fünf Jahre geeignet haben soll. Nach eigener Aussage haben sein Berater und er darüber nicht gesprochen. Jedoch wäre er sehr glücklich, wenn dies stimmt. Den FC Bayern hält Malcolm demnach für einen der größten Klubs weltweit.

Zahlen die Bayern 60 Millionen Euro?

Wie der Präsident von Bordeaux sagt, wurde eine mögliche Ablöse von 60 Millionen Euro bereits angesprochen. So bestätigt Martin: „Wenn der Transfermarkt wieder geöffnet ist, wird es Gespräche mit Vereinen darüber geben.“ Gleichzeitig macht er deutlich, dass nicht nur der FC Bayern ein mögliches Wechsel-Ziel Malcolms sein könnte. Neben Fußballklubs aus Deutschland und England zeigten auch Vereine aus Spanien ihr Interesse an dem Brasilianer.

Sagnol äußert sich zu den Beweggründen Bordeaux

Laut dem Internetportal Eurosport sagte der ehemalige Trainer von Girondins im Februar, dass Bordeaux Malcolm unbedingt verkaufen möchte, weil der Verein das Geld wolle. Nach Meinung Willy Sagnols sei Malcolm „eher ein Spieler wie Robben als wie Ribéry“. Gleichzeitig attestierte der Ex-Trainer, der zuletzt unter Carlo Ancelotti als Co-Trainer beim FC Bayern aktiv war, dem Brasilianer eine Super-Technik, wenngleich er ihn als nicht ganz so schnell sehe.

Es bleibt abzuwarten, wie der Poker um den jungen Brasilianer tatsächlich ausgeht.