2

Kapitel Juventus Turin ist beendet

Stephan Lichtsteiner verlässt die Alte Dame nach 7 Jahren und ist im Sommer ablösefrei zu haben. Der Schweizer Kapitän ist trotz seiner 34 Jahre begehrt, denn er bringt jede Menge Erfahrung mit. Zudem gibt es auf der Rechtsverteidigerposition immer eine hohe Nachfrage an guten Spielern und solch einer ist der Schweizer ohne Frage. Von den Grasshoppers wechselte er nach Frankreich zum OSC Lille und daraufhin dann in die Serie A zum Lazio Rom, ehe er 3 Jahre später letzendlich bei juventus Turin landete.

Für den aktuellen Tabellenführer der italienischen Liga kommt Stephan Lichtsteiner auf 389 Erstliga-Einsätze! Zuletzt kam der Routinier allerdings immer seltener zum Zug.

Trainer Massimiliano Allegri setzt in der Verteidigung hauptsächlich auf eine Dreierkette. Für den Schweizer ist das keine zufriedenstellende Lösung, also hat er bereits angekündigt seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.

Wechsel in die deutsche Bundesliga

Das Beste an Lichtsteiner ist, dass der Abwehrspieler ablösefrei zu haben ist und prompt soll sich eine Vielzahl von Vereinen beim wechselwilligen Spieler erkundigt haben. Nach Informationen der Bild hat sich der Rechtsfuß nun mit Borussia Dortmund geeinigt. Die Schwarzgelben waren bereits auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger, weil Lukas Piszczek nicht mehr lange machen will. Gegenüber dem Kicker hatte der 32-jährige Pole bereits ausdrücklich klargemacht, dass er seinen bis 2020 laufenden Vertag nicht verlängern werde.

Demnach will der Dortmunder seine Karriere nach 2020 beim BVB beenden und zürückkehren in seine Heimat. Dort will er sich seinem alten Verein LKS Goczalkowice anschließen, allerdings nur zu Fitnesszwecken, denn sein [VIDEO]ehemaliges Team spielt gerade einmal in der vierten polnischen Liga.

Umbruch bei Borussia Dortmund

Mit Stephan Lichtensteiner hat man einen guten Rechtsverteidiger verpflichtet, allerdings dürfte der 94-fache Schweizer Nationalspieler noch ein bis zwei Jahre machen, ehe er seine Karriere bei einem großen Klub beenden wird. Das Team von Noch-Trainer Peter Stöger plant einen großen Umbruch und dieser ist nach der enttäuschenden Saison auch nötig. In der Tabelle befinden sich die BVB-Kicker gerade mal auf dem dritten Tabellenplatz - hinter Erzrivale Schalke 04. Nach den Abgängen von Dembélé, Mkhitaryan, Aubameyang, Lewandowski, Hummels und Gündogan verpassten die Verantwortlichen es ebenbürtigen Ersatz zu verpflichten. Einkäufe wie [VIDEO] Troljan, Dahoud oder Yarmolenko haben noch nicht das Niveau der abgewanderten Stars.