Neuer Trainer ab Sommer

Da Jupp Heynckes schon seit langer Zeit angekündigt hat, dass er im Sommer gerne seinen Trainerjob niederlegen möchte, hat der FC Bayern reagiert. Neuer Trainer bei den Münchnern wird nun der derzeitige Coach von Eintracht Frankfurt, Niko Kovac. Sein Dreijahresvertrag ist vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2021 datiert. Niko Kovac besitzt eine Vergangenheit als Spieler beim FC Bayern [VIDEO] und darf kommende Saison seine Stärken als Trainer unter Beweis stellen, auch wenn dieser Job deutlich mehr von außen beäugt werden wird, als das bei der Eintracht aus Frankfurt der Fall war. Es waren einige Trainer im Gespräch.

Ein potenzieller Nachfolger für Heynckes wäre der momentan vereinslose Thomas Tuchel gewesen.

Er hat den Bayern wohl abgesagt und heuert aller Voraussicht nach bei Paris St. Germain an. Der junge Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann wäre wohl auch eine Option gewesen, diese Rolle wurde ihm aber dann von vielen Experten und den Verantwortlichen vom FC Bayern München [VIDEO] nicht zugetraut.

Im aktuellen Sportstudio erwähnte Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl, dass auch er mit den Bayern gesprochen habe. Der FCB habe ihn im Januar kontaktiert. Weitere, detailliertere Gespräche hat Hasenhüttl dann aber abgelehnt. Der Grund für Hasenhüttls Absage: zu wenig Erfahrung. "Ich habe das wiederholt, was ich auch öffentlich ganz klar zum Ausdruck gebracht habe", sagte der 50-Jährige der seit 2016 als Cheftrainer von RB Leipzig fungiert. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich für den FC Bayern eine 1-A-Lösung bin - und zurecht auch noch nicht bin - weil ich einfach die internationale Erfahrung dafür noch nicht habe.

"Der Österreicher fügte noch folgendes an: "Wenn ich einmal zum FC Bayern [VIDEO] wechseln sollte, wenn ich diese Chance erhalten würde, dann muss ich die Ideallösung sein" und weiter: "Weil nur dann die Aufgabe für mich wirklich Sinn macht und ich eine Chance dort habe". Er fühle sich sehr wohl in Leipzig und ist grundsätzlich bereit seinen 2019 endenden Kontrakt zu verlängern. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es anscheinend noch keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung, aber das kann sich auch ganz schnell ändern. Es gibt wenige Trainer die sich so ehrlich und selbstkritisch äußern, das ehrt ihn. Ralph Hasenhüttl wird seinen Weg gehen und früher oder später höchstwahrscheinlich einige Champions-League-Spiele von der Seitenlinie coachen. Schließlich ist seine Entwicklung als Trainer noch lange nicht zu Ende.