Dass das mittelfristige Ziel der Aufstieg von Arminia Bielefeld in die Erstklassigkeit des deutschen Fußballs ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch dieses Ziel müssen die Bielefelder bald ohne ihr Eigengewächs Roberto Massimo verfolgen. Denn der 17-Jährige steht, wie übereinstimmend in den Medien berichtet wird vor einem Wechsel in die Bundesliga. Mit der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart kämpfen zwei Klubs aus dem Südwesten der Republik, die zudem Europa-Ambitionen haben um das größte Talent der Ostwestfalen. Erst im Winter war Vizemeister FC Schalke 04 an einer Verpflichtung gescheitert, das Angebot über 250.000 Euro war den Bielefeldern zu gering.

Der Kontrakt des Flügelstürmers auf der Bielefelder Alm läuft noch bis 2019. Egal für welchen Verein er sich entscheidet, Teil des Deals wird zunächst eine einjährige Leihe zurück zu Arminia Bielefeld sein. So kann der 17-Jährige weiter Spielpraxis auf einem sehr hohen Niveau sammeln.

Den Arminen winkt eine für einen so jungen Zweitligaspieler ungewöhnlich hohe Ablösesumme. Zwischen zwei bis 2,5 Millionen Euro muss der neue Verein des jungen Offensivtalents an die Arminen überweisen.

Eine Investition die sich für einen Bundesligisten wie die die Stuttgarter oder Hoffenheimer es sind in jedem Fall lohnt. Denn sein Profidebüt feierte Massimo erst Ende vergangenen Jahres. In den letzten fünf Partien stand er sogar jedes Mal in der Startelf des diesjährigen Aufstiegskandidaten.

Auf der rechten Außenbahn überzeugte der Deutsch-Italiener mit hohem Tempo, Ballsicherheit und seiner Technik. Zuletzt hoffte der Zweitligist um Sportchef Samir Arabi auf eine Verlängerung, denn perspektivisch wäre es gut für ihn weitere Jahre in Bielefeld zu verweilen. Massimo allerdings möchte den nächsten Schritt gehen, welcher ihm allerdings auch von allen Seiten zugetraut wird. Denn Anlagen früher oder später den Durchbruch in einem Bundesliga-Verein zu schaffen sind bei ihm vorhanden.

Allerdings ist der Wechsel des 17-jährigen Rechtsaußen noch nicht fix und soll erst nach Saisonende klargemacht werden, wie Arminia-Cheftrainer Jeff Saibene dem ‚Westfalen-Blatt‘ mitteilte.

Es wird spannend zu sehen sein, wer letztendlich den Zuschlag für den 17-jährigen Rechtsaußen bekommt.

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